Am 23.03.2010 fanden sich die Mitglieder des DRK OV Raesfeld wie üblich zum Übungsabend in der Unterkunft des DRK Raesfeld ein.
Dieser wurde jedoch um 20.08 Uhr durch eine nicht angekündigte Übung unterbrochen.
Als Übungsszenario diente ein Verkehrsunfall. Eine Fahrzeugführerin hatte aufgrund einer Unterzuckerung die Kontrolle über ihr Fahrzeug verloren und war in eine Menschengruppe gerast, welche im Rahmen einer Jugendveranstaltung einen Grillabend veranstaltete.
Die Helfer des DRK wurden mit 6 verletzten Personen konfrontiert. Die Verletzungsmuster variierten von Wirbelsäulenverletzungen, Verbrennungen, einer Beckenfraktur bis hin zu einer Reanimation.
Nach Alarmierung durch die Kreisleitstelle Borken unter dem Stichwort „mehrere Verletzte“ rückten die Kräfte des DRK schnellstmöglich zur Einsatzstelle am Büskerhook in Raesfeld aus.
Durch die Technikkomponente wurde die Einsatzstelle ausgeleuchtet sowie ein Rettungsmittelhalteplatz eingerichtet. Die Sanitätskomponente begann währenddessen mit der Erstversorgung der verletzten Personen sowie der Einrichtung eines Verletztensammelplatzes.
Ziel der Übung war die weitere Vertiefung des Einsatzablaufes und der Kommunikation. Trotz erkannten Verbesserungspotentials zog der Übungsleiter Patrick Emmerich ein durchweg positives Fazit.
Rosenmontagsumzug - DRK hatte alle Hände voll zu tun
Auch in diesem Jahr war das DRK beim Rosenmontagsumzug in Raesfeld aktiv. Im Gegensatz zu den Karnevalisten mit den Wagen oder dem jubelnden Volk aber arbeitend im Hintergrund.
Zu Einsatzbeginn musste das Equipment und die über 20 ehrenamtlichen Helfer ins Dorf gebracht werden. Hier wurden zwei Zelte aufgebaut und mit den notwendigen Materialen ausgestattet, um eine adäquate Hilfeleistung gewährleisten zu können. Darüber hinaus wurde mittels Notstromerzeuger eine eigenständige Spannungsversorgung aufgebaut, damit auch die Zelte mit Strom und Licht versorgt werden konnten.
Die Einsatzleitung wurde im DRK eigenen Wohnwagen eingerichtet. Zu diesem gehört auch ein eigener Funkmast, welcher aufgebaut und angeschlossen wurde, um eine gute Funkverbindung zwischen den Helfern und der Einsatzleitung zu gewährleisten. Die Einsatzleitung stand darüber hinaus durchgehend mit der Kreisleitstelle in Borken in Kontakt.
Als Besonderheit galt es zudem in diesem Jahr, auch Verletzte und Hilfsbedürftige aus dem unmittelbaren Bereich des Umzuges der Unfallhilfsstelle zuzuführen. Dies war nur durch eine umfangreiche Logistik und mithilfe eines Tragetrupps möglich. Die Krankheitsbilder reichten hier von Kreislaufstörungen bis zu stark blutenden Verletzungen.
An der Unfallhilfsstelle wurden die Patienten schnellstmöglich in das Behandlungszelt gerbracht und von dort aus –bei Bedarf - mit dem DRK eigenen Rettungswagen ins Krankenhaus transportiert.
Häufigste Einsatzursache waren aber, wie auch in den Jahren zuvor, meist minderjährige Patienten mit übermäßigem Alkoholkonsum. Durch die enge Kooperation von DRK mit Polizei und dem ansässigen Ordnungsamt konnten diese aber in den meisten Fällen von Eltern oder Verwandten abgeholt werden. Bei zwei noch minderjährigen Patienten war allerdings ein Transport ins Krankenhaus vonnöten.
Durch die gute Zusammenarbeit mit der Kreisleitstelle in Borken war der Rettungswagen des DRK auch in der Lage, einen externen Einsatz in Raesfeld zu übernehmen und somit den Regelrettungsdienst im Kreis Borken zu unterstützen.
Kurz vor Einbruch der Dunkelheit erfolgte das offizielle Einsatzende für die ehrenamtlichen Helfer. Anschließend musste die Unfallhilfsstelle abgebaut, die Komponenten wieder dem DRK-Heim zugeführt und das Material gecheckt und wieder aufgefüllt werden.
Doch selbst nach Einsatzende war für die Helfer des DRK nicht Schluss - sie wurden zu einer bewusstlosen Person in der Nähe der Unterkunft gerufen. Auch dieser Einsatz wurde durch den Rettungswagen des DRK unterstützt, welcher den Patienten nach erfolgter Behandlung dem Krankenhaus zuführte.
Das DRK bewertet den Einsatz als durchweg gelungen, auch wenn die Zahl der Hilfeleistungen im Gegensatz zum vorangegangenen Jahr als deutlich gestiegen einzustufen sind.
JRK - Tagesevent
Da staunten die ersten die ankamen nicht schlecht – 5 Autos? Wer kommt denn alles mit? Tatsächlich waren drei DRK-Fahrzeuge und 2 Privatwagen notwendig um die große Anzahl von 23 Kindern und 7 Betreuern mit zu bekommen. Besonders das neue Dienstfahrzeugwar schnell besetzt.
Als Überraschung hatte sich Monika Stuke was Besonderes einfallen lassen – Nikolausmützen mussten her! Diese bekamen die Kids als Weihnachtsgeschenk. Hatte aber auch einen anderen Vorteil. Überall, wo die Kinder auch waren, sah man von weitem die roten Zipfelmützen blitzen.
Selbst das Personal am Eingang konnte sich bei dem bunten Treiben das Lachen nicht verkneifen.
Um 13:30 Uhr ging es dann los zur Eishalle Dorsten. Die Kids im Alter von 6-13 Jahren konnten es gar nicht abwarten um endlich auf die Eisfläche zu kommen. Einige betraten zum ersten Mal das Eis mit Schlittschuhen. Nach einigen Proberunden konnten alle am Ende des Tages ohne Hilfestellung Schlittschuh laufen.
Gegen 18:00 Uhr hieß es dann – Abfahrt, zurück nach Hause. Die Meisten wären gerne noch länger geblieben. Die Kids mussten ja noch zurück gebracht werden.
Die JRK-Leiter sind stolz darauf Kinder aus Raesfeld, Homer, Erle und sogar aus Rhedebrügge im JRK zu haben.
Im Auto zollte die Anstrengung ihren Tribut. Es waren doch alle müde.
Gerne würden die Leiter wissen, wer wohl alles mit Muskelkater am nächsten Morgen aufgewacht ist.
Am Ende des Abends waren sich alle einig – es war wieder einmal super!!!
Die JRK-Leiter sind stolz auf ihr Team. Das ist immer der schönste Lohn, wenn die Kinder so begeistert sind!
Also, lasst euch überraschen, was sich das JRK-Raesfeld für die nächste Zeit noch so einfallen lässt.
Aus eigener Quelle
Alarmübung am Schloss
Am 22.11.2009 um 17.01 bakam die Bereitschaft des DRK-Raesfeld die Alarm-SMS. Gemeldet waren mehrere Vereltzte. Innerhalb einigen Minuten waren die Einsatzkräfte an der Unterkunft. Schnell die Einsatzkleidung an, und die Autos besetzen. Am Schloss wurden vier Verletzte aufgefunden. Der Techniktrupp baute schnell die Lichtmasten auf, damit der SAN-Trupp die Verletzten ordentlich versorgen konnte. Hier wurden auch die neu angeschafften Materialien bestens eingesetzt werden. "Es waren zwar alle aufgeregt, aber wir waren alle schon ruhiger und koordinierter als bei den ersten Übungen." sagte ein Helfer.
Blutspendeehrung 2009
Die alljährige Blutspendeehrung war Freitag der 09. Oktober. In gemütlicher Atmosphäre wurden interessante Fakten erläutert, was mit der Blutspende passiert. Vor allem sind die Blutspenden für Krebskranke Patienten und nicht wie häufig vermutet, für Verkehrsunfälle.
Insgesamt waren 35 Blutspender, die dieses Jahr zum 25., 50., 75. oder sogar zum 100. mal gespendet haben. Das entspricht 1700 Spenden, oder 850 Liter Blut. Hierfür nocheinmal ein Herzliches Dankeschön!
Wir danken stellvertreten für alle Blutspender den diesjährigen Jubilaren: