24.03.2012
BRK-Mitglieder werden für insgesamt 415 Jahre „Im
Zeichen der Menschlichkeit“ geehrt
Erding- Im würdevollen Rahmen wurden bei einer Veranstaltung der
Sanitätsbereitschaften des BRK Kreisverbandes Erding verdiente
und langjährige Mitglieder geehrt.
Auf insgesamt stolze 415 Jahre Zugehörigkeit zum BRK kommen die
12 Geehrten. Sie waren unermüdlich und ehrenamtlich im Einsatz für
die Sanitätsbereitschaften im Landkreis Erding. Gewürdigt wurden die
Mitglieder mit Urkunden und Ehrennadeln oder Auszeichnungsspangen.
Bei einer feierlichen Veranstaltung der Sanitätsbereitschaften Dorfen,
Erding und Isen wurden diese übergeben.
Zu den Geehrten gehören: Alexander Huber, Dieter Kaiser und Reinhold
Philipp. Sie erhielten die BRK-Ehrennadel
in Silber für 25jährige
Mitarbeit. Für 30 Jahre Mithilfe erhielten Josef Hanslmaier, Dr. Ulrich
Metzner und Thomas Möcks die BRK-Auszeichnungsspange. Auf
40 Jahre können Reinhold Czarnotta, Monika Eschbaumer, Gerhard
Kastenmeier und Marianne Schels stolz sein. Sie wurden mit der BRK-
Ehrennadel in Gold bedacht. Für sagenhafte 45 Jahre Arbeit „Im Zeichen
der Menschlichkeit wurden Johann Auer und Johann Hobmaier geehrt.
Die Ehrungen wurden vorgenommen durch Heinz Schauer (stellv.
Vorsitzender), Dieter Pfanzelt (komm. Kreisbereitschaftsleiter), Rupert
Mangstl (komm. Stellv. Kreisbereitschaftsleiter), Roman Geisenhof
(komm. Stellv. Kreisbereitschaftsleiter).
Der Abend klang bei netten Gesprächen und gutem Essen aus.
Auf dem Foto von links: Dieter Pfanzelt (komm. Kreisbereitschaftsleiter),
Rupert Mangstl (komm. Stellv. Kreisbereitschaftsleiter), Dieter Kaiser (25
Jahre), Gerhard Kastenmeier (40 Jahre), Dr. Ulrich Metzner (30 Jahre),
Johann Hobmaier (45 Jahre), Monika Eschbaumer (40 Jahre), Marianne
Schels (40 Jahre), Alexander Huber (25 Jahre), Josef Hanslmaier (30 Jahre),
Heinz Schauer (stellv. Vorsitzender), Roman Geisenhof (komm. Stellv.
Kreisbereitschaftsleiter). Nicht auf dem Foto: Reinhold Philipp (25 Jahre),
Thomas Möcks (30 Jahre), Reinhold Czarnotta (40 Jahre), Johann Auer (45
_____________________________________________________________________
Finsing - 6853 ehrenamtliche geleistete Stunden, sechs neue Rettungsschwimmer, 35 Jugendschwimmabzeichen, 40 Schwimmkurskinder: Die Wasserwacht Finsing ist sehr agil und erfogreich.
Vorsitzender Hans-Rudolf Suhre konnte bei der Jahreshauptversammlung der BRK-Wasserwacht Finsing mit vielen Erfolgszahlen aufwarten. Denn zu den vielen Wachstunden und der ausgezeichneten Jugendarbeit kamen 2011 auch noch je drei Gold- und Silbermedaillen.
Neben dem eigentlichen Kerngeschäft Wachdienst investierten die Ehrenamtlichen 2542 Stunden in ihre Aus- und Fortbildung. „Wir freuen uns besonders über vier frisch ausgebildete Gruppenleiter, drei zusätzliche Wasserretter sowie eine Ausbilderin Erste Hilfe“ resümierte Vize-Chef Stephan Hansjakob, während er mit Bildern anschaulich durch das Wasserwacht-Jahr führte. Besonders gelungen sind den Wasserwachtlern demnach ihre Festtage am Badeweiher, die zusätzliche Geldmittel in die Vereinskasse bringen. Insgesamt 1822 Stunden wendeten die Vereinsmitglieder auf, um ihren Dienst am Nächsten mit zu finanzieren.
Mit jeweils mehr als 400 ehrenamtlich geleisteten Stunden führten Lydia Saalfrank, Lisa Buchmann, Johanna Sterr und Vera Fink die Gesamtstatistik der Wach-, Ausbildungs- und Arbeitsstunden in 2011 an. Für die Jugend, welche insgesamt vier Gruppen mit insgesamt rund 50 Kindern und Jugendlichen umfasst, ging ebenfalls ein ereignisreiches und besonders erfolgreiches Jahr zu Ende. In ihrem Bericht schilderte Lisa Buchmann einige Highlights wie die Teilnahme der Finsinger am Rettungsschwimmwettbewerb und am Bezirks- und Landeswettbewerb des Jugendrotkreuzes. „Aber natürlich“, so Buchmann, „lernen unsere Kids auch Erste Hilfe, Naturschutz und die Grundlagen des Rettungsschwimmens. Spaß macht ihnen alles.“
Abschließend bedankte sich Suhre bei den etwa 60 Aktiven für die geleistete Arbeit. „Die wird uns sicher auch 2012 nicht ausgehen“, kommentierte das Hansjakob mit Blick auf die bereits feststehenden Fortbildungen im April sowie die Festtage am 13. und 14. Juli mit der bewährten Kombination aus Kabarett und Rocknacht.
Für ihr Engagements auch in der Jugendarbeit ehrten Julia Wagner und Daniela Hiltensperger (Jugendleiterinnen der Kreiswasserwacht) Lisa Buchmann, Johanna Sterr und Vera Fink mit der Flossy-Medaille. Petra Fink sowie Hansjakob erhielten für ihre langjährige Tätigkeit die Wasserwachtmedaille in Silber.
_____________________________________________________________________
Erding- Seit kurzem gibt es an der St. Nikolaus-Schule – Förderzentrum mit Förderschwerpunkt geistige Entwicklung – acht frisch gebackene Schulsanitäter.
Das Jugendrotkreuz (JRK) vom BRK-Kreisverband Erding, nahm die Prüfungen ab. Die „Verletzten“ wurden vom Notfall-Darstellungs-Team des JRK realistisch geschminkt. Jeder Teilnehmer musste einen Verletzten versorgen. Conny Tuschl, die im Rahmen ihrer Zulassungsarbeit zur Heilpädagogischen Förderlehrerin das Projekt initiierte vermittelte auch als Erste Hilfe-Ausbilderin den Lehrstoff der Ersten Hilfe. Frau Tuschl, Schulleiter Georg Bauer, Fachlehrerin Karin Emmer und Schulbegleiterin Franziska Schleich fieberten mit den Prüflingen mit.
Die 11 bis 20jährigen meisterten, alles mit Bravour. Vom Pflasterkleben über die richtige Lagerung eines Bewusstlosen bis hin zur Versorgung von Brandwunden, war das ganze Repertoire gefragt. Begeistert von den Leistungen sind die Prüfer des JRK Erding: Katrin Schuster, Carmen Heinrich und Lorenz Werner.
Stolz hielten Markus Baumann, Maria Fertl, Hildegard Wust, Maria Deißenböck, Kan Erben, Pascal Walbrunn, Florian Daimer und Pascal Mähner ihre Urkunde in den Händen. Als Überraschung erhielt jeder Teilnehmer vom Jugenrotkreuz ein T-Shirt und eine Einladung zum nächsten JRK-Kreiswettbewerb am 10.05.2012.
Es wurde mit den Schülern ein Dienstplan erstellt. An jedem Tag haben jeweils zwei andere Schulsanitäter Dienst und kommen zum Einsatz, falls etwas passiert. Sportveranstaltungen der Schule werden ebenfalls von ihnen betreut.
_____________________________________________________________________
Erding- Seit einem Jahr hat das Rote Kreuz Erding einen neuen, sehr
engagierten ehrenamtlichen Mitarbeiter. Ernst Hartmann, 67 Jahre,
unterstützt das BRK aus tiefstem Herzen. Leidenschaftlich arbeitet
er für die Bereiche Hausnotruf, Fahrdienst und „Essen auf Rädern“.
Nach dem Tod seiner langjährigen Lebensgefährtin, die Ernst Hartmann
viele Jahre pflegte, fühlte er eine große Leere in sich.
Er wollte unbedingt wieder etwas Sinnvolles tun. So hörte er vom Wegfall
der Zivis und den daraus entstandenen Problemen in den sozialen
Bereichen. Ihm viel sofort das Rote Kreuz ein. Hier wurde er mit offenen
Armen empfangen.
Zunächst beantragte er einen Fahrgastbeförderungsschein, nach dessen
Genehmigung er im Fahrdienst als Fahrer tätig wurde. Da er noch mehr
Zeit erübrigen konnte und wollte, fährt er jetzt Menüs für „Essen auf
Rädern“ aus und ist zusätzlich im Hausnotrufdienst tätig. Hier erledigt
er keine Hilfsarbeiten sondern hat sehr verantwortungsvolle Aufgaben,
für die er noch etwas lernen musste. „Besonders gut gefällt mir der
Kontakt zu anderen Menschen. Mir wird für meine ehrenamtliche
Tätigkeit sehr viel Respekt entgegengebracht, egal ob von Alt oder
Jung. “, so Hartmann. Mit viel Energie berät er z.B. Diabetiker bei
der Essensauswahl. Er schließt Hausnotrufgeräte an und geht mit
den Teilnehmern die Verträge durch. Der gelernte Kaufmann ist sehr
begeistert bei der Sache. Mit seiner permanent guten Laune und seinem
Lachen steckt er Kunden und Kollegen an.
Auf die Frage hin „Was würden Sie Gleichaltrigen empfehlen?“ antwortete
Ernst Hartmann: „Wer bei guter Gesundheit ist, etwas Sinnvolles tun
möchte und Zeit erübrigen kann, der sollte sich unbedingt im sozialen
Bereich engagieren“.
Seine Zukunft beim BRK Erding sieht Herr Hartmann positiv. Bis 2014
gilt sein Fahrgastbeförderungsschein. Solange möchte er auf jeden Fall
alles so weiter machen wie bisher. „Danach werden wir sehen. Aber
irgendetwas gibt es immer zu tun.“, meint Ernst Hartmann.
Sein „Chef“, Fahrdienstleiter Thomas Lechner, dazu: „Das Loch, dass die
Zivildienstleistenden hinterlassen haben ist groß. Solche Leute wie Ernst
Hartmann könnten wir noch mehr gebrauchen“.
_____________________________________________________________________
Erding/Altenerding – Die BRK-Schulkindergärten am Grünen Markt
und in Altenerding stellten ihre Arbeit vor. Zahlreiche interessierte
Eltern kamen und staunten.
Für den Schulkindergarten „Grüner Markt“ des Roten Kreuzes Erding, war
es ein besonderer Tag der offenen Tür. Er fand letztmalig in den alten
Räumen statt. Derzeit wird am Grünen Markt kräftig gebaut. Kurz vor
Beginn des neuen Kindergartenjahres werden die Gruppenräume in den
Neubau verlagert.
Auch der Schulkindergarten in der „Carl Orff Grundschule“ in Altenerding
freute sich über reges Interesse. In beiden Einrichtungen präsentierten
die Kinder der diesjährigen Gruppen ein Programm gemeinsam mit ihren
Erzieherinnen. Engagierte Eltern unterstützten das Erzieherteam tatkräftig
z.B. bei Bastelarbeiten und beim Kinderschminken.
Für alle Besucher und auch die Erzieherinnen, sofern sie denn eine Hand
frei hatten, gab es von den Eltern gebackenen Kuchen und Kaffee. So
konnten sich Besucher, Eltern und Erzieher in entspannter Atmosphäre
austauschen.
Ziel des BRK-Schulkindergartens ist es, die Kinder ganzheitlich zu
fördern, so dass sie den Anforderungen der Schule gewachsen sind.
Schwerpunkte der Förderung ist das Training von Konzentration und
Ausdauer, die Verbesserung des Sprachverständnisses und der
Ausdrucksfähigkeit, sowie die Schulung der Grob- und Feinmotorik.
Anmeldungen für das Kindergartenjahr 2012/2013 werden noch
angenommen. Interessierte Eltern können unter Telefon 0151-61 33 70
97 mit Gertraud Mesner, Bereichsleitung Kinder- und Jugendarbeit, einen
Gesprächstermin vereinbaren.
_____________________________________________________________________
Finsing - „Mann, ist das anstrengend!“ Mit dieser einhelligen Meinung kommentierten die acht Jungmitglieder der Wasserwacht Finsing ihre praktische Prüfung zum Erwerb des Rettungsschwimmabzeichens in Bronze beziehungsweise Silber.
Die Ausbilderin der Ortsgruppe, Lydia Saalfrank, kommentierte das mit einem Lächeln: „Klar ist es anstrengend, aber Rettungsschwimmer müssen auch körperlich fit sein. Nur theoretisches Wissen ist zu wenig.“
Trotzdem mussten die angehenden Nachwuchsretter genau das erstmal an zwei Tagen intensiv büffeln. Themen der Aufgabenstellung im Therorieteil waren unter anderem immer wieder auftretende Gefahren im und am Wasser, die Handhabung von diversen Rettungsgeräten sowie die Möglichkeiten der Selbst- und Fremdrettung.
Für den praktischen Teil des Rettungsschwimmabzeichens mussten die Teilnehmer im Erdinger Hallenbad dann unter anderem mehrere hundert Meter in verschiedenen Schwimmstilen sowie in Bekleidung zurückzulegen. Zudem bekamen die jungen Wasserwachtler auch die Aufgabe gestellt, einen verunglückten Schwimmer bergen und ans Ufer zurück zu schleppen.
Saalfrank resümiert: „Die Ausbildung zum Rettungsschwimmer ist vielseitig und auch sportlich anspruchsvoll. Unsere Jugendlichen sind mit großem Interesse und Eifer bei der Sache. Die Wasserwacht kann sich glücklich schätzen, einen solchen motivierten Nachwuchs zu haben.“
Prüfung geschafft: (vorne, v. l.) Sophia Kaltenegger, Lena Fink, Sabrina Lohr (jeweils Bronze) Mitte: Franziska Wintersteller, Celine Metschies (Silber); (hinten, v. l.) Lina Schneider, Sarah Schulze, Miriam Strauß, Jonas Schade (Bronze) mit Ausbilderin Lydia Saalfrank.
_____________________________________________________________________
BRK-Sanitäter und Ärzte bilden sich im Kreiskrankenhaus Erding weiter
In Zusammenarbeit mit dem Kreiskrankenhaus Erding bildeten sich ehrenamtliche Sanitäter der BRK-Bereitschaften Dorfen, Erding und Isen sowie hauptamtliches Rettungsdienstpersonal, Mitarbeiter der Integrierten Leitstelle und Notärzte weiter.
In einem Lehrsaal des Kreiskrankenhauses Erding informierte zunächst Dr. Andreas Klausner, Anästhesist und Notarzt über die neusten Richtlinien bei der Versorgung von Patienten mit mehreren Verletzungen (Polytrauma). Hierbei ging es hauptsächlich um die Versorgung am Unfallort und im Rettungswagen. Priv.-Doz. Dr. Gerhard Konrad, Chefarzt der Unfallchirurgie und Orthopädie, schilderte die erste Zeit der Weiterbehandlung im Krankenhaus. Dies war sehr interessant für alle Teilnehmer, die vorwiegend die Patientenversorgung vor der Klinikaufnahme durchführen.
Nach der Theorie wurde das Erlernte an Übungspuppen ausprobiert. Anästhesistin Dr. Anette Faller und Praxisanleiter Alexander Bauer demonstrierten das Einführen verschiedener Tuben. Diese Tuben sind notwendig um einen bewusstlosen Patienten optimal beatmen zu können. Die Teilnehmer hatten die Möglichkeit das Ganze zu üben und zu vertiefen.
Die Initiative zu dieser Veranstaltung ging von Katharina Kagerer, hauptamtliche Rettungssanitäterin und Mitglied der Bereitschaft Dorfen, aus.
Dozenten, Sanitäter und Ärzte waren begeistert von dieser ersten gemeinsamen Veranstaltung und schmieden schon Pläne für eine Neuauflage mit einem weiteren aktuellen Thema.
Foto: im Vordergrund v.l. Dr. Anette Faller (Anästhesistin), Priv.-Doz. Dr. Gerhard Konrad (Chefarzt der Unfallchirurgie und Orthopädie) beide vom Krankenhaus Erding, Josef Tuschl (ehrenamtl. Rettungsassistent, Bereitschaft Erding)
_____________________________________________________________________
Die ehrenamtlichen Mitglieder der Sanitätsbereitschaft Erding des Bayerischen Roten Kreuzes legen eine beeindruckende Leistungsbilanz für das Jahr 2011 vor. Viele Stunden wurden unentgeltlich bei Sanitätsdiensten, im Rettungsdienst und bei Großschadenseinsätzen geleistet. Außerdem bilden sich die Sanitäter ständig weiter. Dies nimmt einen nicht unerheblichen Teil ihrer Freizeit ein.
Im vergangen Jahr wurden bei mehr als 140 (Sport-) Veranstaltungen und diversen Festen Sanitätswachen für die Sicherheit der Bevölkerung gestellt. Es kamen mehr als 4000 Einsatzstunden zusammen. Zu den personal- und materialaufwendigsten Einsätzen zählten der Stadt-Triathlon und das Erdinger Herbstfest.
Rund 10.000 ehrenamtliche Einsatzstunden leisteten die Bereitschaftsmitglieder im Rettungsdienst. Nachts und am Wochenende wird der Fahrer für das Notarzteinsatzfahrzeug an der Rettungswache Erding und jeden Freitag die komplette Besatzung der Nachtschicht des Rettungswagens gestellt. Samstags wird der Krankenwagen ebenfalls ehrenamtlich besetzt. Für die Vertretung der hauptamtlichen Mitarbeiter, z.B. im Krankheitsfall, sind die ehrenamtlichen Bereitschaftsmitglieder ebenfalls unerlässlich.
Sollte während der Nachtstunden, aufgrund gehäuft auftretender Notfälle, ein zusätzlicher Rettungswagen benötigt werden, wird durch eine ehrenamtliche Unterstützungseinheit in Rufbereitschaft ein weiteres Fahrzeug besetzt. Diese Einheit kam bei rund 4000 Rufbereitschafts-Stunden 31-mal zum Einsatz.
Die Sanitäter der Bereitschaft Erding sind außerdem in der Schnelleinsatzgruppe des Katastrophenschutzes tätig. Hier wurden sie bei etlichen Unglücksfällen alarmiert: die BRK-Transporteinheiten sechsmal, die BRK-Behandlungseinheiten fünfmal, der BRK-Betreuungsdienst zweimal. Zwei Erstversorgungen und einen Einsatz des Technischen Dienstes rundeten die Alarmeinsätze ab.
Auch 2012 stehen die engagierten, ehrenamtlichen Mitglieder wieder gern für die Bevölkerung in Stadt und Land Erding zur Verfügung.
_____________________________________________________________________
Der Vorstandsvorsitzende der Raiffeisenbank Erding, Christian Berther, übergab einen Defibrillator an das Dienstleistungszentrum des Roten Kreuzes in der Erdinger Innenstadt. Der stellv. Kreisgeschäftsführer, Albert Thurner sowie die Mitarbeiter des Dienstleistungszentrums, Thomas Lechner (Leiter Fahrdienst) und Tarek El-Katat (Leiter Hausnotruf u. Essen auf Rädern) freuten sich über die Spende.
Verschiedene Betriebe und Einrichtungen im ganzen Landkreis haben bereits so ein Gerät angeschafft. Das Rote Kreuz Erding deponiert den Defibrillator in der Haager Straße, damit bei eventuellen Notfällen in der Umgebung, Ersthelfer auf dieses Gerät zurück greifen können. Es handelt sich um einen Automaten, der durch Sprache dem Helfer sagt, was zu tun ist. Somit kann es durch Jeden bedient werden. Gerade die größere Abdeckung des Landkreises mit Defibrillatoren war die Motivation für die Raiffeisenbank diesen zu spenden. Christian Berther sagte: „Zum einen unterstützen wir sehr gern das Rote Kreuz bei seinen Aktivitäten, zum anderen ist es uns wichtig, dass immer mehr Geräte im Landkreis vorhanden sind. So besteht die Möglichkeit immer mehr Leben retten zu können.“
Eingesetzt werden Defibrillatoren bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand.
Diese Geräte sind computergestützt und werten den Herzrhythmus aus, z.B. bei Kammerflimmer wird ein Stromschlag (sogenannter Schock) abgegeben. Wird das Gerät innerhalb der ersten 3-5 Minuten nach dem Herzstillstand eingesetzt, so erhöht sich die Überlebenschance um 50 - 75 %.
Das BRK Erding bietet für Firmen einen speziellen Service an. Wer sich für die Anschaffung eines solchen Gerätes entschieden hat, wird vom BRK mit Rat und Tat unterstützt und gern auch in Erster Hilfe geschult.
Auf dem Foto: v.l. Albert Thurner (stellv. Kreisgeschäftsführer), Christian Berther (Vorstandsvorsitzender Raiffeisenbank), Thomas Lechner (Leiter Fahrdienst), Tarek El-Katat (Leiter Hausnotruf u. Essen auf Rädern), nicht auf dem Foto Johann Auer (Mitarbeiter Fahrdienst)
_____________________________________________________________________
Erding- An einem Wochenende fand beim BRK Kreisverband Erding der Grundlehrgang Information und Kommunikation statt. 20 ehrenamtliche Mitglieder der Sanitäts-Bereitschaften Dorfen, Erding und Isen lernten alles über Funktechnik, Verkehrsarten, Rufnamenregelung, Funkverkehrsabwicklung usw.
Bei allen Einsätzen ist es notwendig eine einsatzbezogene Kommunikation zwischen den Einsatzkräften vor Ort und den übergeordneten Stellen zu ermöglichen. Der Kurs Information und Kommunikation ist ausgelegt für den Funk von „Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben“ (BOS). Die Teilnehmer sollen nachdem Kurs Meldungen verfassen und diese absetzen können.
Die Teilnehmer des BRK-Kurses wurden auf den neuesten technischen Stand gebracht, so z.B. zum Thema Digitalfunk, der in naher Zukunft eingeführt wird. Während des 2tägigen Kurses vermittelte Lehrgangsleiter Ulrich Ebner auch die wichtigsten gesetzlichen Grundlagen. Verschwiegenheitspflicht zählt u.a. dazu.
Andere Themen waren: Funkdisziplin, wer verbirgt sich hinter welchen Funkrufnamen, wie wird verständlich buchstabiert…
Nach dem theoretischen Teil folgte die praktische Übung. Drei Kollegen des Kreisverbandes Freising bildeten die Übungsleitstelle. So konnten die Kursteilnehmer alles Gelernte umsetzen. Alle Teams lösten die gestellten Aufgaben mit Bravour, so dass Ulrich Ebner den Kurs zu seiner vollsten Zufriedenheit abschließen konnte. Kursteilnehmer waren: Christian Anzenberger, Johann Auer, Eduard Boltner, Cornelia Cronauer, Peter Cronauer, Yvonne Daschner, Christina Frohnauer, Irene Gruber, Tobias Gutsmiedl, Alexander Hirler, Jan Hübner, Alexander Kraus, Volker Litzberski, Jan Müller, Caroline Ochs, Tamara Peters, Christian Piebl, Annika Riekers, Clemens Salzer, Sabrina Steinbrecher.
_____________________________________________________________________
_____________________________________________________________________
_____________________________________________________________________
Erding/Nürnberg – Als Dank an die fleißigen Helfer der BRK-Sanitätsbereitschaften des Kreisverbandes Erding wurde ein Ausflug nach Nürnberg organisiert. Besucht wurde das Nürnberger Rot Kreuz-Museum, das Reichsparteitagsgelände sowie das darauf befindliche Dokumentationszentrum. So wurde den Sanitätern nicht nur die Geschichte des Roten Kreuzes näher gebracht, sondern auch die Historie Deutschlands, insbesondere das dritte Reich.
Erstmalig fand ein Bereitschaftsausflug im Kreisverbandes Erding statt. Dieter Pfanzelt, Kreisbereitschaftsleiter, hat diesen Ausflug als Dank für die vielen ehrenamtlich geleisteten Stunden der Helfer organisiert. Alle Mitglieder der Sanitäts-Bereitschaften Dorfen, Erding und Isen waren herzlich eingeladen.
Das 1984 gegründete Rotkreuz-Museum in Nürnberg war der erste Programmpunkt. Das bundesweit größte Museum seiner Art präsentiert auf 500 m² Ausstellungsfläche u.a. historische Krankenwagen und medizingeschichtliche Exponate.
Der anschließende Besuch sowohl des Dokumentationszentrum mit Bildern, Exponaten und Berichten aus der nationalsozialistischen Geschichte, als auch das weitläufige Reichsparteitagsgelände beeindruckten sehr. Geschichtlich sehr versiert, führte das ehrenamtliche Mitglieder der Rotkreuz-Bereitschaft Isen, Peter Cronauer, die Gruppe über das Gelände.
Die Bereitschaftsmitglieder freuen sich auf einen weiteren Ausflug im nächsten Jahr.
_____________________________________________________________________
Erding- Sanitäter des BRK-Kreisverbandes Erding, aus den Bereitschaften Dorfen, Erding und Isen absolvierten an einem Wochenende den Grundlehrgang „Technik und Sicherheit“. Die Teilnehmer erhielten eine solide Grundausbildung, um im Katastrophenfall der Bevölkerung adäquat helfen zu können.
Während des Lehrgangs lernten die Teilnehmer verschiedenen Zeltarten kennen und wie sie aufgebaut werden. Diese Zelte werden im Katastrophenfall z.B. für die Behandlung von Patienten verwendet, als Auffangstation für Betroffene, aber nicht verletzte Personen oder als Feldküche.
Der Umgang mit einem Stromaggregat sowie einer Zeltheizung wurden geübt. Etwa bei einem Flugzeugabsturz ist mitten im Gelände kein Strom vorhanden, der kalten Jahreszeit muss ein Zelt beheizt werden. Lehrgangsinhalt waren auch der Arbeits- und Brandschutz.
Teilnehmer waren: Katharina Kagerer, Sabrina Steinbrecher, Annika Riekers, Lilly Kötter, Thomas Lerach, Markus Berg, Samuel Strack, Maria Schröer, Danuta Göppert, Lorenz Werner, Tobias Gutsmiedl, Florian Schöpperle, Daniel Dresemann, Eduard Boltner, Florian Pfisterer, Alexander Kraus, Tommy Horn, Stephan Sprengel, Christian Anzenberger. Lehrgangsleiter war Helmut Faltermaier.
_____________________________________________________________________

Firmen aus dem Landkreis und eine Erdinger Bank spenden für BRK-Schulkindergärten
Erding- Heute übergab die Raiffeisenbank Erding zusammen mit Firmen aus dem Landkreis eine Spende in Höhe von € 3.000,- an die Schulkindergärten des BRK Kreisverbandes Erding. Die Spende wird zur Durchführung des OptiMind-Programms eingesetzt.
Das OptiMind-Programm fördert wichtige Punkte, wie die Erhöhung der sozialen Kompetenz, das Einhalten von Kommunikationsregeln und die Stärkung des Selbstbewusstseins. Es startete im vergangenen Kindergartenjahr als Pilotprojekt. Eltern und Erzieher waren gleichermaßen begeistert von der speziellen Förderung der Vorschulkinder. An diesen Erfolg möchten die BRK-Schulkindergärten in Zusammenarbeit mit dem Zentrum der Familie anknüpfen. Damit diese Förderung auch weiterhin für alle Kinder, egal mit welchem finanziellen Hintergrund, kostenfrei bleibt, wird diese Spende dringend benötigt.
Im feierlichen Rahmen fand die Spendenübergabe im neu eröffneten Dienstleistungszentrum des Roten Kreuzes in der Haager Straße statt.
Vom BRK Erding nahmen Kreisgeschäftsführer Stephan Klauert und Gertraud Mesner, Bereichsleitung Kinder- und Jugendarbeit, die Spende dankbar entgegen. Die Spender waren die Raiffeisenbank Erding, vertreten durch den Vorstandsvorsitzenden Christian Berther (€ 1.500,--), Günter Weber von der SKS Produkte für Oberflächentechnologie GmbH aus Oberding, Andreas Ziemann von der Ziemann & Urban GmbH aus Mossinning und Helmut Reitberger von der ECOVIS BLB Steuerberatungsgesellschaft.
Dipl.-Psych. Minoo Kappes, vom Zentrum der Familie Erding, startet mit diesem Programm ab November 2011 im BRK-Schulkindergarten in Altenerding. 4 Tage die Woche, 20 Wochen lang findet das Programm 30 bis max. 45 Minuten lang statt. Ab Februar 2012 soll dieses Programm am BRK-Schulkindergarten „Grüner Markt“ beginnen. Gertraud Mesner sagt dazu: „OptiMind ergänzt die Arbeit der Erzieherinnen hervorragend. Wir sind dankbar für die finanzielle Hilfe der Unternehmen und freuen uns auch über die Unterstützung des Zentrums der Familie.“
_____________________________________________________________________
Erdinger BRK-Einsatzkräfte proben den Katastrophenfall
Erding/Hochmuttung- Zu einer groß angelegten Katastrophenschutzübung fuhren Erdinger BRK Einsatzkräfte am vergangenen Samstag nach Hochmutting (Oberschleißheim). Hier traf sich das Hilfsleistungskontingent Oberbayern des Roten Kreuzes. Die bei einem Ernstfall notwendigen Bereiche wie Behandlung, Transport, Betreuung und Technischer Dienst wurden zusammengestellt. Die Erdinger Hilfskräfte waren mit einem Krad der Motorradstreife und einem Notfallkrankenwagen vor Ort. Beobachter anderer Organisationen und der Regierung von Oberbayern waren beeindruckt von Schnelligkeit, Schlagkräftigkeit und Flexibilität dieses Kontingents.
Am Samstagvormittag ging es von Hochmutting in das gedachte Schadensgebiet nach Dachau. Das erdachte Szenario war ein starker Föhnsturm. Angenommen wurde, dass der örtliche Rettungsdienst sowie die Kliniken weit überlastet sind mit hunderten von Verletzten.
Der Einsatzauftrag lautete einen Behandlungsplatz aufzubauen und zu betreiben. Eine Vielzahl von Verletzten wurden versorgt und in weiter entfernte Kliniken verlegt.
Gegen 21:00 Uhr ging ein neuer Einsatzauftrag ein. Eine Überschwemmung in Dachau wurde angenommen. Die BRK-Wasserwacht brachte Verletzte und Betroffene in verschiedene Randstellen des Überschwemmungsgebietes. Es wurden zwei, von einander autarke, Unfallhilfsstellen eingerichtet. Betreuungsdienst und Technischer Dienst leisteten wertvolle Unterstützung. Die Transporteinheiten brachten die Verletzten nach der Erstversorgung in entsprechende Kliniken.
Übungsbeobachter anderer Organisationen sowie der Regierung von Oberbayern waren überaus erfreut wie schnell und schlagfähig das Kontingent Oberbayern ist und welche Leistungen hier erzielt wurden.
Die Hilfskräfte des Erdinger BRK´s waren sehr zufrieden mit der Organisation der Übung. Solche Übungen sind absolut notwendig, um im Ernstfall schnellstmöglich Verletzten und Betroffenen helfen zu können.

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________

_____________________________________________________________________
_____________________________________________________________________
_____________________________________________________________________
Erding – Am Sonntagabend schloss das diesjährige Volksfest seine Pforten. Die ehrenamtlichen Sanitäter des BRK Erding waren 10 Tage im Dauereinsatz. Jetzt zogen sie Bilanz. Insgesamt sind 98 Hilfeleistungen durchgeführt geworden. Das sind im Durchschnitt täglich rund 10. Die Verletzungen und Erkrankungen waren meist eher leicht bis mittel. Trotzdem mussten 26 Patienten durch den regulären Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht werden. Das Spektrum der Erkrankungen reichte von Kreislaufproblemen über ausgekugelte Schultern und Kniescheiben sowie Schnittwunden bis hin zu Insektenstichen mit allergischen Reaktionen.
Natürlich gehörte zusätzlich das Pflasterkleben wieder dazu. In diesem Jahr wurden rund 7,5 Meter Blasenpflaster verklebt.
Die Sanitäter und auch der BRK-Organisator für Glückshafen und Sanitätsdient Raimund Klaus sind sehr zufrieden. Klaus: „Das stellenweise Hand-in-Hand Arbeiten mit Polizei, Security und Parkplatz-Ordnern klappte bestens.“ Die Hilfesuchenden waren dieses Jahr außerordentlich freundlich und friedfertig. Einige kamen sogar am nächsten Tag vorbei und bedankten sich für die geleistete Hilfe.
Am Glückshafen gab es jede Menge Gedränge. Viele Besucher kauften Lose, weil sie wussten, dass sie damit Gutes tun. Das BRK bedankt sich bei allen Loskäufern. So wurde auch 2011 der Kreisverband Erding wieder gut unterstützt. Die so eingenommenen Mittel kommen den Bürgern des Landkreises Erding zu Gute.
Raimund Klaus sagte: „Ohne die vielen ehrenamtlichen Helfer wäre für das BRK die Durchführung von Glückshafen und Sanitätsdienst überhaupt nicht möglich. Einige nahmen sich sogar Urlaub, um täglich im Einsatz sein zu können. Besonders dankbar bin ich unseren Seniorinnen ohne deren Engagement, die Besetzung des Glückshafens nur schwer möglich wäre.“
_____________________________________________________________________
Herbstfest 2011: Hauptgewinn des BRK-Glückshafens geht nach Berglern
Erding- Wie an jedem letzten Tag des Herbstfestes verlost das BRK im Glückshafen einen Hauptpreis. Dieses Jahr wurde ein iPhone 3G - 32 MB vom Telekom-Shop in der Friedrich-Fischer-Straße 5 in Erding gestiftet.
Die glückliche Gewinnerin ist Amelie Marx aus Berglern.
Am späten Nachmittag war es dann soweit. Amelie Marx war mir ihren Eltern auf dem Volksfest. Sie kauften ein paar Lose und zogen dabei den Hauptgewinn. Pierre Lenhart vom Telekom-Shop in der Erdinger Innenstadt sowie Bereitschaftsleiter Raimund Klaus und 2. Kreisbereitschaftsleiter Dieter Pfanzelt vom BRK übergaben das iPhone.
Nicht nur Amelie freute sich, sondern auch ihr Vater: „Es war geplant, dass sie ihr erstes Handy bekommt und jetzt ist es gleich ein iPhone“.

_____________________________________________________________________
_____________________________________________________________________
_____________________________________________________________________
BRK-Sanitätsstation Volksfest zieht Auftakts-Bilanz
Bei sehr extrem unterschiedlichem Wetter standen die ehrenamtlichen Sanitäter der BRK-Bereitschaft Erding für die Besucher des Erdinger Herbstfestes bereit, um Erste Hilfe zu leisten. Die Auftakt-Bilanz für die ersten beiden Wiesntage zeigt sich sehr positiv. Die alkoholbedingten Erste Hilfe-Leistungen waren wesentlich weniger, als in den vergangenen Jahren.
Wetterbedingt, durch die große Hitze am Freitag, waren mehr Hilfeleistungen nötig, als 2010. Bisher mussten 20 größere Versorgungen vorgenommen werden. Das Spektrum reichte von vermehrten Kreislauferkrankungen besonders am Freitag bis hin zu Stürzen und Schnittwunden durch Glasscherben am Boden. Hinzu kommen ca. 2 Meter Pflaster um Blasen an den Füßen zu versorgen. Wie jedes Jahr hatte das weibliche Geschlecht enormen Bedarf daran. Durch den BRK-Rettungsdienst mussten Freitag und Samstag insgesamt 6 Patienten von der BRK-Sanitätsstation auf dem Herbstfest abtransportiert und ins Krankenhaus gebracht werden. Einige Volksfestbesucher wurden solange von BRK-Sanitätern, nach dem Motto „Menschen die Helfen“, betreut, bis sie von Familienangehörigen abgeholt wurden. Für den regulären BRK-Rettungsdienst war es ein ganz normaler Volksfest-Auftakt.
Auch die Sanitäter litten unter dem Wetterwechsel. So stand am Freitag ein Ventilator in der Sanitätsstation, damit das heiße Klima erträglich war. Bereits am Samstagmittag ist der Heizlüfter in vollem Gang gewesen, weil es nass und kalt war.
_____________________________________________________________________
Am 24.09.2011 werden offiziell die Pforten des BRK-Dienstleistungszentrums in der Erdinger Innenstadt geöffnet. Hier können sich die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises über die Dienstleistungen des BRK ausführlich informieren und diese natürlich auch anfordern.
Trotz steigender Mobilität in der älteren Bevölkerung, ist die Geschäftsstelle des BRK Erding für viele Kunden ungünstig am Stadtrand gelegen. Deshalb hat sich der Kreisverband entschieden, am Rande der Altstadt und somit auch gut zu Fuß zu erreichen, eine weitere Anlaufstelle zu eröffnen.
Hilfesuchende, aber auch Angehörige, erhalten hier kompetente Auskunft zum Hausnotruf, dem Menüservice und dem Fahrdienst. Informationen gibt es auch über die Schulkindergärten sowie Angebote für Kinder und Jugendliche, Erste Hilfe-Kurse, Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ), Bundesfreiwilligendienst, Förder-Mitgliedschaft und die aktive, ehrenamtliche Mitarbeit in den Sanitätsbereitschaften, dem Jugendrotkreuz oder den Ortsgruppen der Wasserwacht.
Das BRK-Dienstleistungszentrum steht Montag bis Freitag von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr allen Interessierten offen. Zu finden ist das Büro in der Haager Straße/Ecke Kordonhausgasse im Gebäude des Mayr Wirt.
_____________________________________________________________________
Erding- Das Rote Kreuz Erding ist wieder auf dem Volksfest mit Glückshafen und Sanitätswache vertreten. Ehrenamtliche Helfer stehen über das gesamte Volksfest im Glückshafen und verkaufen Lose für den guten Zweck. Dieses Jahr gibt es wieder einen Hauptpreis und Trostpreise am Familien- und Kindertag.
Die eingenommen Gelder kommen dem BRK Kreisverband zu Gute. Sie werden für die Bevölkerung des Landkreises Erding wieder eingesetzt.
Der diesjährige „Hauptgewinn Erding“, Verlosung am letzten Tag des Volksfestes, Sonntag 04.09.2011, ist ein iPhone G3 - 32 MB, gestiftet vom Telekom-Shop in der Friedrich-Fischer-Straße 5 in Erding.
Am Familientag (Montag, 29.08.2011) und am Kindertag (Donnerstag, 01.09.2011) gibt es für 10 grüne Nieten einen Trostpreis.
Raimund Klaus, Glückshafenverantwortlicher, dazu: „Wir freuen uns auf zahlreiche Loskäufer. Es gibt dem Besucher ein gutes Gefühl, selbst wem das Glück nicht hold war, doch etwas für den guten Zweck getan zu haben.“
Hinter dem Glückshafen ist die Volksfestwache mit ehrenamtlichen Sanitätern die ganze Zeit besetzt. Dem in Not geratenen Volksfestbesucher, kann so jederzeit schnell geholfen werden.
_____________________________________________________________________

Auf dem Foto (v.l.): Dieter Pfanzelt, Raimund Klaus, Rosa Fruhstorfer, Marianne Schels, Martin Fruhstorfer, Irene Gruber, Albert Thurner, Anna Lammers
Erding- Am vergangenen Samstag feierte das langjährige BRK-Mitglied Marianne Schels ihren 80. Geburtstag. Zu den Gratulanten zählten Vertreter der Geschäftsleitung, der Kreisbereitschaftsleitung sowie der Bereitschaft Erding vom BRK-Kreisverband Erding. Die engagierte, rüstige Rentnerin nahm freudig alle Gäste in Empfang.
Seit 1967 ist Frau Schels beim BRK Erding. Anfangs war sie beim Suchdienst, später auch im Sozialdienst, kümmerte sich um die Verpflegung der Helfer und engagierte sich beim Katastrophenschutz. Zur Mittelbeschaffung, um noch mehr im sozialen Bereich helfen zu können, ging sie im Rahmen der Haussammlung durch die Stadt und bat um Spenden. Über 20 Jahre war sie mit viel Begeisterung in der Bastelgruppe des Roten Kreuzes Erding. Dort fertigte sie z.B. mit anderen Mitgliedern Weihnachtsgestecke und verkaufte diese für den guten Zweck auf dem Christkindlmarkt in Erding.
Auch die jungen Mitglieder kennen Marianne Schels gut. Seit mehr als 40 Jahren ist sie im Glückshafen des BRK tätig. Jahr für Jahr verkauft sie bei unzähligen Veranstaltungen Lose. Auch in diesem Jahr, auf dem kommenden Volksfest, wird sie wieder tatkräftig dabei sein.
_____________________________________________________________________
_____________________________________________________________________
_____________________________________________________________________
_____________________________________________________________________
_____________________________________________________________________
_____________________________________________________________________
_____________________________________________________________________
_____________________________________________________________________
_____________________________________________________________________

Damals belächelt, heute unverzichtbar: Vor 40 Jahren wurde im Kreis Erding ein Notarzt-System etabliert, das bayernweit nahezu einzigartig und vorbildhaft war. Pünktlich zum Jubiläum sind zwei neue Einsatzwagen eingetroffen.
Wer im Kreis Erding einen schweren Unfall erleidet, kann sich sicher sein: Neben Rettungsdienst und Feuerwehr ist auch der Notarzt binnen weniger Minuten am Einsatzort. Das war nicht immer so. Bis zu Beginn der 70er Jahren waren Rettungssänitäter und -Assistenten an der Unfallstelle weitgehend auf sich alleine gestellt. Notärzte gab es nur in Ausnahmefällen.
In einigen Regionen reagierten Mediziner und Rettungsdienste, indem sie einem Rettungswagen einen Notarzt zuordneten. Der war dann an das Fahrzeug gebunden, egal, ob etwas los war oder nicht. „Das war für den Flächenlandkreis Erding keine Lösung“, erinnert sich Heinz Schauer, Zweiter Vorsitzender des BRK-Kreisverbandes und einer der Gründer des so genannten Rendezvous-Systems. Weggefährte Burkhard Köppen ist überzeugt: „Das war die Geburtsstunde der modernen Notfallrettung.“
Und so funktioniert‘s: Beim Roten Kreuz steht ein eigenes Notarzt-Einsatzfahrzeug (NEF). Wird ein Mediziner benötigt, wird dieser von einem BRK-Helfer am Krankenhaus abgeholt und zum Unglücksort gefahren. Etabliert wurde diese Praxis in Erding von BRK-Kolonnen und Bundeswehr-Oberstabsarzt Dr. Michael Schorr sowie der Anästhesistin und BRK-Chefärztin Dr. Anna Hutzel. Weitere Geburtshelfer waren die Chirurgen Dr. Jens Ehgartner, Dr. Ulrich Metzner, Dr. Sigi Haller und Dr. Max Graf sowie der Wasserwachtarzt Dr. Gerd Hohlbach. Beim BRK waren es neben Schauer und Köppen der damalige BRK-Vize Rudolf Baumann, Kolonnenführer Dietmar Schulz, Manfred Schleier, Walter Rauscher, Rudi Czarnotta, Reinhold Czarnotta, Werner Körnig, Hans Maisch und Martin Fruhstorfer sowie die Krankenpfleger Gerd Fritsche und Hans Haberl.
Das erste NEF war Ende 1971 ein von der Sparkasse gesponserter VW-Käfer. Dieser verunglückte 1973 auf dem Bahnübergang in Altenerding, als der Fahrer die Gleise noch vor einer S-Bahn queren wollte. Damals kam ein Arzt ums Lebens. In der Folge schied der Malteser Hilfsdienst aus dem NEF-Dienst aus. Schauer und Köppen erinnern sich, dass der damalige Landrat Simon Weinhuber spontan seinen Dienst-Mercedes zur Verfügung stellte, der binnen weniger Tage vor allem durch Albert Friemer und Rudi Baumann in ein NEF verwandelt wurde.
Pünktlich zum 40-jährigen Bestehen des Systems bekam das BRK diesen Donnerstag zwei neue NEF, je einen hoch gerüsteten Ford S-Max für Erding und Dorfen. Dort wurde das Rendezvous-System 2006 etabliert. Tagsüber werden die NEFs von einem hauptamtlichen BRK-Mitarbeiter und einem Klinikarzt besetzt. Nachts, an Feiertagen und Wochenenden übernehmen Ehrenamtliche das Steuer, um niedergelassene Ärzte aus einem Pool der Kassenärztlichen Vereinigung zum Patienten zu bringen. „Der Vorteil ist, der Arzt hat sofort einen fachkundigen Helfer an seiner Seite. Zudem muss er sich nicht auf den Verkehr konzentrieren“, so Schauer. Seit der Gründung hat das BRK 60 000 Euro und 230 000 Einsatzstunden ins NEF-System investiert. Erst seit heuer werden die NEFs komplett vom Staat bezahlt. (Hans Moritz / Erdinger Anzeiger)
_____________________________________________________________________
_____________________________________________________________________
_____________________________________________________________________
_____________________________________________________________________
_____________________________________________________________________
_____________________________________________________________________
_____________________________________________________________________
_____________________________________________________________________
_____________________________________________________________________
_____________________________________________________________________

Quelle: Erdinger Anzeiger
_____________________________________________________________________

von links Hinten: Martin Gräbe, Torsten Oehl, Roman Geisenhof, Edgar Scholz, Michael Manzenrieder, Danuta Göppert, Andreas Thanhofer
Um dem Qualitätsanspruch des BRK Kreisverbandes Erding für seine angebotenen Kurse in der Breitenausbildung künftig noch besser Rechnung tragen zu können, drückten 13 Ausbilder ein Wochenende lang die Schulbank. Dozent in der Erwachsenenbildung (Train the Trainer) Michael Manzenrieder leitete den Kurs. Einen Tag lang ging es um methodisch-didaktische Themen. Wie schaffen wir die beste Lernumgebung für unsere Kursteilnehmer, wie vermitteln wir noch besser den Lehrstoff der Ersten Hilfe und wie motivieren wir unsere „Schüler“. Der zweite Tag stand unter dem Thema „Recht und Versicherung“. Der Inhalt bezog sich auf Ausbilder und Teilnehmer, aber auch auf Erste-Hilfe-Leistende. Michael Manzenrieder vermittelte die Themen in beispielhafter Qualität; Spaß und Ernst hielten sich stets die Waage. Noch besser gerüstet stehen nun die 13 Ausbilder des Roten Kreuzes aus Erding, Dorfen und Isen für die Schulung von Ersthelfern zur Verfügung.
Das BRK Erding bietet u.a. Kurse in den Bereichen Lebensrettende Sofortmaßnahmen, Erste Hilfe, Erste Hilfe am Kind, Erste Hilfe-Training an. Information und Anmeldung unter (0 81 22) 97 62-0.
_____________________________________________________________________
_____________________________________________________________________
_____________________________________________________________________
