Presseinformation
 

DRK-Serie:
Die wichtigsten Erste-Hilfe-Handgriffe für den Sommer / Teil 5: Starker Sonnenbrand

Biberach, den 13.08.2008
x/2008

Wenn alle Welt an Badeseen und Grillplätze strömt – dann ist auch Hochsaison für kleine Unglücksfälle. In einer sechsteiligen Serie erklärt Stefan Osche, Erste-Hilfe-Experte beim Deutschen Roten Kreuz, die wichtigsten Handgriffe bei Verbrennungen, eingedrungenen Glasscherben, verschluckten Insekten, Sonnenstich, starkem Sonnenbrand und Nasenbluten.

Teil 5: Starker Sonnenbrand
Ein Sonnenbrand ist eine Verbrennung ersten Grades. Er ist nicht nur unangenehm bis schmerzhaft, sondern kann durch schwere Zellschäden Jahre später zu bösartigem Hautkrebs führen. Zu erkennen ist ein Sonnenbrand an der stark geröteten Haut – wie bei einer Verbrennung.

Bringen Sie die Person in den Schatten und kühlen Sie die gerötete Stelle mit einem feuchten Tuch. Ist ein größeres Hautareal verbrannt, bringen Sie die Person zum Arzt – vor allem, wenn Fieber und Schüttelfrost hinzukommen.

Das DRK rät: Schützen Sie sich und vor allem empfindliche Kinderhaut mit geeigneter Kleidung, und tragen Sie ein dem Typ entsprechendes Sonnenschutzmittel regelmäßig auf. Lassen Sie sich hierzu von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten. Setzen Sie Ihre Haut nicht der prallen Sonne aus. Eine Kopfbedeckung und ein T-Shirt sind beim Sonnenbaden ein Muss. Babys unter einem Jahr müssen im Schatten bleiben.

Nächsten Mittwoch folgt der letzte Teil der DRK-Erste-Hilfe-Serie, dann zum Thema „Nasenbluten“.

Weitere Informationen über die Arbeit des DRK-Kreisverbandes Biberach e.V. und Termine von Erste-Hilfe-Lehrgängen sind im Internet auf der Seite www.kv-biberach.DRK.de zu finden und bei der Kreisgeschäftsstelle in Biberach unter der Rufnummer 07351 1570-0 erhältlich.

Text und Bild: DRK