Presseinformation
 

Erste-Hilfe Handgriffe für den Sommer
Teil 4: Sonnenstich

Biberach, den 27.07.2009
038/2009

Wenn alle Welt an Badeseen und Grillplätze strömt – dann ist auch Hochsaison für kleine Unglücksfälle. In einer sechsteiligen Serie erklärt das Deutschen Roten Kreuz (DRK), die wichtigsten Handgriffe unter anderem bei Verbrennungen, eingedrungenen Glasscherben, Insektenstich, Sonnenstich, starkem Sonnenbrand und Nasenbluten.

Teil 4: Sonnenstich

Von einem Sonnenstich spricht man, wenn der unbedeckte Kopf zu lange unter Sonneneinstrahlung stand und dadurch die Hirnhäute gereizt sind. Gefährdet sind hier vor allem Kinder und Menschen mit spärlichem Kopfhaar. Man erkennt einen Sonnenstich an hochrotem Kopf, Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Nackensteifigkeit bis hin zur Bewusstlosigkeit.

Sofern die betroffene Person bei Bewusstsein ist, legen Sie sie mit erhöhtem Kopf in den Schatten und bedecken Sie den Kopf mit einem kühlen, feuchten Tuch. Gehen Sie in jedem Fall zum Arzt, wenn sich der Zustand nicht bessert. Kontrollieren Sie die Atmung und rufen Sie unbedingt den Rettungsdienst (Notruf: 112), wenn die Person bewusstlos wird.

Das DRK rät: Halten Sie sich häufig im Schatten auf und achten Sie auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Vermeiden Sie zu lange Sonnenaufenthalte – vor allem in der Mittagszeit. Schützen Sie sich mit geeigneter Kleidung und bedecken Sie Kopf und Nacken.

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Nicht zu verachten: zu langer Aufenthalt im Wasser kann schnell zu einer Unterkühlung führen. Besonders Kinder vergessen beim Spielen im Wasser alles um sich herum und kühlen schnell aus. Daher sollte man darauf achten, dass sich die Kinder zwischendrin immer wieder aufwärmen und trockene Sachen anziehen. Aber auch Erwachsene sollten nach dem Schwimmen die nassen Badesachen wechseln.

Nächste Woche folgt Teil 5 der DRK-Erste-Hilfe-Serie, dann zum Thema „starker Sonnenbrand“.

Weitere Informationen über die Arbeit des DRK-Kreisverbandes Biberach e.V. und Termine von Erste-Hilfe-Lehrgängen sind im Internet auf der Seite www.drk-bc.de zu finden und bei der Kreisgeschäftsstelle in Biberach unter der Rufnummer 07351 1570-0 erhältlich.

Text und Bild: DRK-Pressestelle Berlin