Seit Ausbruch der Kämpfe im Nordwesten Mazedoniens sind über 20.000 Menschen auf der Flucht. Mehr als 5.000 von ihnen haben Mazedonien verlassen und fliehen in Richtung Albanien. Der größte Teil der mazedonischen und albanischen Vertriebenen ist jedoch bei Familien im Raum Skopje untergekommen.
Das
Internationale Komitee vom Roten Kreuz ruft die Konfliktparteien zur Einhaltung des
Humanitären Völkerrechts auf. Das heißt: Zivilpersonen sollen von den Kämpfen ausgenommen geschützt werden.
Das
IKRK ist als erste internationale Hilfsorganisation in einige umkämpfte Gebiete vorgestoßen. 28 Zivilisten konnten bereits evakuiert werden. Die Menschen waren seit zwei Wochen von der Außenwelt abgeschnitten und hatten kaum noch Lebensmittel und keinen Strom. Das![]()
IKRK konnte die Menschen bei Verwandten in der Umgebung unterbringen.
Das Mazedonische Rote Kreuz registrierte bisher 18.000 Inlandsflüchtlinge. Mit Hilfe des
IKRK und der
Internationalen Föderation des Roten Kreuzes werden Lebensmittel verteilt, sowie Hygieneartikel, Babynahrung, Matratzen und Decken. "Zum Glück haben wir ein Dach über dem Kopf", erzählt die Rentnerin Boyana Avramovska, die mit ihrer Familie nach Skopje fliehen musste. "Meine Schwester hat uns aufgenommen. Aber sie hat nicht genug Geld, um uns alle zu versorgen und ich habe eine solche Angst zurückzukehren".
Viele Flüchtlinge sind wie Boyana bei Verwandten untergekommen. Aber es ist unklar, wie lange dieses Verwandtensystem aufrecht erhalten werden kann. Schon jetzt müssen viele Menschen in Lagern untergebracht werden. Das Deutsche Rote Kreuz unterstützt das Mazedonische Rote Kreuz bei der Versorgung der Familien. 2.000 bedürftige Menschen erreichen die internationalen Rotkreuzgemeinschaften bereits jetzt pro Tag.
Für die Unterstützung der Flüchtlinge sind wir auf Ihre Hilfe angewiesen. Helfen Sie uns!
Spendenkonto 41 41 41 Bank für Sozialwirtschaft BLZ: 370 205 00 Kennwort: Mazedonien - Flüchtlinge




