
Was wir tun:
Schwimmen lernen - Wer nicht schwimmen kann, muss das Wasser fürchten oder meiden. Verliert er den Grund unter den Füßen, gerät er leicht in Panik und das bedeutet Lebensgefahr. Schwimmausbilder der Wasserwacht geben den notwendigen Unterricht. Vor allem Kinder sollten möglichst noch vor dem Schulbeginn das Schwimmen erlernen, denn sie können öfter in Gefahrensituationen geraten. Zudem erlernen sie die Techniken des Schwimmens leichter als Erwachsene und verlieren dabei die Angst vor dem Wasser, kennen dann die Gefahren des nassen Elements besser und können sie einschätzen.
Wasserrettung - Oft erschallt ein Hilferuf an warmen Badetagen. Ein Kind hat sich zu weit ins Wasser gewagt oder ist von einem Schwimmkörper gerutscht oder ins Eis eingebrochen und kann nicht schwimmen. Die Rettungsschwimmer der Wasserwacht dürfen nicht zögern, sie müssen handeln und das richtig, auch mit modernen Booten. Es geht um schnelle Rettung von Verunglückten auch weitab vom Ufer, Segler etwa, die im Sturm gekentert sind und nicht erst auf die Hilfe mit einem Ruderboot warten können. In jedem Falle ist hierzu ist eine intensive fachliche Ausbildung notwendig.
Wassergymnastik - Für Jung und vor allem Alt ein sportliches Körpertraining mit viel Spaß im und mit Wasser. Leichte Übungen ertüchtigen die Muskulatur jedes Einzelnen. In der Gruppe fühlt man sich wohl, auch der Gemeinschaftssinn wird gefördert.
Sanitätsdienst - Neben der Wasserrettung ist die Versorgung von verletzten Personen durch fachlich fundierte Erste-Hilfe-Kenntnisse eine Schwerpunktaufgabe jedes Rotkreuzlers. Vom Insektenstich über Verletzungen durch Glas oder Hitze bis hin zu schweren körperlichen Schädigungen wie Knochenbrüchen oder Kopfverletzungen sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen- unsere Rettungsschwimmer sind auf alle Notfälle vorbereitet.
Rettungstaucher - kommen immer dann zum Einsatz, wenn Personen versunken, Verunglückte mit Fahrzeugen ins Wasser gestürzt oder Güter zu bergen sind. Das ist eine harte Arbeit unter oft schwierigen Bedingungen und es muss schnell gehen, denn meist ist es ein Wettlauf mit der Zeit um Leben und Tod. Deshalb müssen Taucher vollkommen gesund sein und ständig trainieren.
Naturschutzhelfer - bemühen sich im Zusammenspiel mit den Kommunen um den Umwelt-, Natur- und Gewässerschutz im, am und auf dem Wasser und helfen, die gesetzlichen Regelungen zu gewährleisten.
Katastrophenschutz - Mit den spezifischen erworbenen Fähigkeiten der Wasserwachtmitglieder ist eine Mitwirkung im Katastrophenschutz als Ersthelfer, Rettungsschwimmer, Wasserretter, Bootsführer oder Taucher möglich und notwendig (z.B. beim Hochwassereinsatz 1998 und 2002 in Sachsen-Anhalt).
1. Schwimmen lernen:
1.1 Seepferdchen (Frühschwimmer)
1.2 Jugendschwimmabzeichen (Bronze, Silber, Gold)
1.3. Schnorcheln
1.4 Schwimmabzeichen (Bronze, Silber Gold)
weitere Informationen unter: www.nur-schwimmen-ist-schoener.de
2. Wasserrettung:
2.1 Juniorwasserretter (Grundstufe, Stufe 1, Stufe 2)
2.2 Rettungsschwimmer (Bronze, Silber, Gold)
2.3 Ausbilder Rettungsschwimmen
2.4 Wasserretter
2.6 Bootsmann
2.9 Ausbilder Motorrettungsboot
3. Wassergymnastik:
4.2 Ausbilder Erste Hilfe
5.1 Leinenführer
5.2 Rettungstaucher
5.3 Tauchgruppenführer
5.4 Ausbilder Tauchen
6. Umwelt-, Natur- und Gewässerschutz:
6.1 Naturschutzhelfer oder Naturwart
6.2 Ausbilder Naturschutzhelfer
7.1 SEG Wasserrettung
7.2 SEG Tauchen
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Kerstin Unterwedde und
Wieland Kunze.