Schweres Zugunglück in Hordorf
In der Nacht zum 30. Januar ereignete sich auf der Bahnstrecke von Magdeburg nach Halberstadt ein schweres Zugunglück. Gegen 22:30 Uhr stießen ein Regionalzug und ein Güterzug auf einer eingleisigen Strecke zusammen. Infolge des Zusammenstoßes kammen 10 Menschen ums Leben und 23 wurden verletzt, sechs von ihnen schwer (Stand 31.01.).
Infolge des Unglücks waren mehr als 50 Einsatzkräfte des Roten Kreuzes im Einsatz.
Erste professionelle Helfer vor Ort waren Rettungssanitäter des DRK-Rettungsdienstes aus Oschersleben. Im Verlauf wurden sie von weiteren Rettungskräften des regulären Rettungsdienstes und von ehrenamtlichen Helfern der SchnellEinsatzGruppen (SEG) Süd und Nord des DRK im Landkreis mit ca. 30 Helfern unterstützt.
Bereits gegen 1:30 Uhr war der reguläre Einsatz des Rettungsdienstes wieder beendet. Einige Kräfte des DRK sicherten noch den ganzen Sonntag über die Bergungsarbeiten ab.
Großes Lob erhielten die Rettungskräfte von Ministerpräsident Wolfgang Böhmer, Innenminister Holger Hövelmann und Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer.
Neujahrsempfang des Bundespräsidenten
Mike Müller vom Roten Kreuz in Weißenfels ist Mitte Januar als einer von fünf Bürgern aus Sachsen-Anhalt zumNeujahrsempfang des Bundespräsidenten eingeladen worden.
Die Mitteldeutsche Zeitung hat berichtet: Artikel

Januar 2011: Erneute Hochwasserlage in Sachsen-Anhalt
Seit dem 10. Januar 2011 sind wieder die Helfer der DRK-Wasserwacht und der DRK-Katastrophenschutzbereitschaften im Hochwassereinsatz. Schwerpunkte sind dabei die Saale zwischen Halle und Bernburg und die Schwarze Elster im Landkreis Wittenberg. In diesen beiden Einsatzgebieten befinden sich derzeit 52 Helfer des Deutschen Roten Kreuzes im Einsatz.
Am 11. Januar waren die Mitarbeiter des DRK Rettungsdienstes aus Halle an der Evakuierung des Pflegeheimes Gut Gimritz beteiligt. Gemeinsam mit der Feuerwehr, dem Technischen Hilfswerk und den Hilfsorganisationen wurden 35 Bewohner in Sicherheit gebracht. Der DRK Betreuungszug Halle sichert die Versorgung der Einsatzkräfte rund um die Uhr ab.
Um die Deiche der Saale zu kontrollieren und um Sickerstellen an den Deichen schnell zu schließen, ist ist dem 14.1. die DRK Wasserwacht Halle mit Helfern und Booten im Einsatz.
Auch an der Schwarzen Elster ist nach dem Hochwasser im Oktober des letzten Jahres wieder der Wasserrettungszug der DRK-Wasserwacht Wittenberg im Einsatz. Seit dem 10. Januar unterstützen die Helfer der Wasserwacht die örtlichen Feuerwehren bei der Sicherung der Deichanlagen. Da die Deichanlagen durchgeweicht sind, ist der schnelle Transport von Sandsäcken fast ausschließlich auf dem Wasserweg möglich. Unterstützt wird der DRK-Wasserrettungszug durch ein Boot der DRK-Wasserwacht Magdeburg.
Da die Hochwassersituation im gesamten Land Sachsen-Anhalt sehr angespannt ist, befinden sich die Helfer der 19 DRK-Sanitätszüge, der 13 DRK-Betreuungszüge und der 8 DRK-Wasserrettungszüge, innerhalb des Landes Sachsen-Anhalt, in Rufbereitschaft.
Überregional musste bislang keine Hilfe angefordert werden, sollte dies notwendig werden, wird diese Hilfe durch das Einsatz- und Lagezentrum des DRK Landesverbandes Sachsen-Anhalt koordiniert.
Aktuelle Infos erhalten Sie auch über
Hier sehen Sie Fotos vom Einsatz:
Deutsches Rotes Kreuz im Hochwassereinsatz an Schwarzer Elster
Seit dem 30. September 2010 besteht im Landkreis Wittenberg an der Schwarzen Elster die Hochwasserwarnstufe 4. Zur Versorgung von ca. 1.500 Helfern und Bewohnern der überfluteten Gebiete ist seit dem 30.09. 07:00 Uhr der Betreuungszug des Kreisverbandes Wittenberg des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) im Einsatz. Zur Unterstützung wurde zusätzlich die Schnelle Einsatzgruppe (SEG) Betreuung des DRK Kreisverbandes Bitterfeld alarmiert.
Nach dem Deichbruch am 30. September im Bereich der Gemeinde Meuselko, wurde um 16:45 Uhr durch den Landrat der Katastrophenfall für den Landkreis Wittenberg ausgerufen. Seitdem wird der Einsatz der DRK Kräfte durch den Stab des Hauptverwaltungsbeamten (HVB) koordiniert. Dazu hat der DRK Kreisverband Wittenberg den Fachberater Betreuungsdienst und Wasserrettungsdienst in den Stab HVB entsandt.
Durch die sehr schwer einzuschätzende Lage wurde durch den Landkreis Evakuierungsmaßnahmen vorbereitet. In diesem Zusammenhang wurde der DRK Sanitätszug Wittenberg alarmiert und im Bereich Jessen stationiert. Der Sanitätszug unterstützt den Betreuungszug mit Vorbereitungen für Evakuierungsmaßnahmen und richtet eine Schule als Notunterkunft ein.
Am 1. Oktober wurde zu Deichsicherungsmaßnahmen von der Wasserseite die DRK Wasserwacht Wittenberg alarmiert. Ihr Wasserrettungszug sichert mit 2 Booten Deichanlagen an der Landesgrenze zu Brandenburg.
Am 2. Oktober wurden zusätzlich die Wasserrettungszüge der DRK Kreisverbände Bitterfeld; Dessau und Schönebeck alarmiert und im Hochwassergebiet stationiert. Die Wasserwachten sichern gemeinsam mit der Feuerwehr und drei weiteren Wasserrettungszügen der DLRG die Deichanlagen der Schwarzen Elster mit Sandsäcken von der Wasserseite und mit Tauchern, die Folie an der Innenseite der Deiche verlegen.
Insgesamt sind seit Einsatzbeginn 81 ehrenamtliche Helfer des Deutschen Roten Kreuzes im Katastrophengebiet an der Schwarzen Elster im Einsatz.
Aktuelle Infos aus dem Katastrophenstab des Landkreise finden Sie unter http://www.landkreis-wittenberg.de/
Hier sehen Sie Fotos vom Einsatz:
Am 18. September 2010 fand der 51. DRK-Bundeswettbewerb in Sondershausen/Thüringen statt.
Rund 350 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer aus 18 DRK-Landesverbänden, die sich bei den Wettbewerben über die Kreis- und Landesebene qualifiziert hatten, zeigten in einem Parcours in der Sondershausener Innenstadt, was sie als Lebensretter leisten.
In zwölf dramatisch echt nachgestellten Unfallsituationen ermittelten die Schiedsrichter die besten Mannschaften. Perfekt geschminkte und schauspielernde Mimen machten den Rettern das Helfen schwer, aber die Gruppen konnten mit jeder Situation fertig werden und haben alle „Opfer“ bestens erstversorgt.
Die Siegergruppe aus Thüringen, DRK-Kreisverband Apolda, zeigte dabei die besten Leistungen. Zweiter wurde die Mannschaft aus Mainz-Bingen (Landesverband Rheinland-Pfalz) und den dritten Platz belegte die Gruppe aus Rhein-Neckar/Heidelberg (Landesverband Baden-Württemberg). Die sechs Helferinnen und Helfer der Wasserwacht aus Bayern qualifizierten sich zur Teilnahme am Europäischen Wettbewerb in Erster Hilfe 2011. (TEXTQUELLE www.drk.de)
Insgesamt nahmen am Wettbewerb 18 Gruppen aus 15 Landesverbänden teil. Aus dem DRK Landesverband Sachsen-Anhalt e.V. nahmen zwei Wettbewerbsgruppen am Bundeswettbewerb und der Qualifikation FACE teil. Die Wettbewerbsgruppe der Wasserwacht Magdeburg belegte den 5. Platz und die Wettbewerbsgruppe des JRK Merseburg-Querfurt belegte den 12. Platz. Der Leistungsvergleich war von einem durchgängig hohen Leistungsniveau geprägt. So liegen zwischen der erst- und letztplatzierten Mannschaft nur 212 Punkte Unterschied. Insgesamt wurde 1.600 Punkte vergeben.
Wir gratulieren den Gruppen aus Sachsen-Anhalt zu den sehr guten Ergebnissen.
Hier sehen Sie Fotos vom Wettkampf:
16. Landeswettbewerb der DRK-Katastrophenschutzeinheiten in Güntersberge
Siegermannschaften aus Halle, Magdeburg und Bitterfeld
Bereits zum 16. Mal fand am Wochenende der Landeswettbewerb der Bereitschaften statt. Bei diesem Erste-Hilfe-Wettbewerb testeten am Samstag rund 200 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer aus den Katastrophenschutzbereitschaften des Roten Kreuzes in Sachsen- Anhalt in Güntersberge ihr Wissen und Können.
Die 16 Mannschaften absolvierten einen in Theorie- und Praxisteil gegliederten und insgesamt 16 Stationen umfassenden Wettbewerbskurs. Die nachgestellten Szenarien reichten unter anderem von einem Verkehrsunfall mit Fahrrad über den Kreislaufkollaps eines Kleinkindes bis hin zur Explosion einer selbstgebastelten Bombe.
Als erfolgreichste Mannschaft bei der Beantwortung der Fragen des Theorieteils und bei der schnellen und fachgerechten Versorgung von Unfallopfern in den realistisch nachgestellten Notsituationen, erwies sich mit einem Gesamtergebnis von 10.550 Punkten, die Mannschaft der DRK-Bereitschaft aus dem Kreisverband Halle-Saalkreis-Mansfelder Land. Sie konnte sich am Ende einen Vorsprung von 140 Punkten vor dem Zweitplatzierten erarbeiten und wird Sachsen-Anhalt auf den am 19. September stattfindenden Deutschen Meisterschaften in Erster-Hilfe in Halle (Saale) vertreten.
Auf den Plätzen zwei und drei folgen die gemischte Mannschaft der Wasserwacht aus Magdeburg und die Mannschaft der DRK-Bereitschaft aus Bitterfeld.
Die weiteren Platzierungen finde Sie hier.
Fotos vom Landeswettbewerb der Bereitschaften 2009 finden Sie hier.
Ein herzliches Willkommen den Wettkämpfern aus Sachsen-Anhalt (und den Gästen natürlich auch).
Vom 15. bis 17. Mai findet der Landeswettbewerb der Bereitschaften in Güntersberge statt. Einige Dokumente zur Vorbereitung können weiter unten heruntergeladen werden.
Die Ausschreibung ist hier zu finden.
Das Anmeldeformular für Mimen und Schminker können Sie hier herunterladen.
Die Anmeldung für Wettbewerbsgruppen finden Sie hier.
Das Formular zur Anmeldung von Gästen und Schlschtenbummlern finden Sie hier.
Erste Hilfe: Deutschlands beste Lebensretter kommen aus Sachsen-Anhalt
DRK-Kreisverband Halle-Saalkreis stellt den Sieger des 49. DRK-Bundeswettbewerbes der Bereitschaften.
Die sechsköpfige Gruppe aus dem DRK-Kreisverband Halle-Saalkreis-Mansfelder Land in Sachsen-Anhalt hat am Samstag den 49. DRK-Bundeswettbewerb der Bereitschaften gewonnen. Sie sind damit die erste Mannschaft aus den neuen Bundesländern, die dies geschafft hat. Den zweiten Platz belegte die Mannschaft aus dem DRK-Kreisverband Erfurt (Landesverband Thüringen). Dritter wurde die Gruppe aus dem DRK-Kreisverband Diepholz (Landesverband Niedersachsen). Der Wettbewerb fand in Darmstadt/Hessen statt.
350 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer aus 18 DRK-Landesverbänden hatten sich in lokalen Wettbewerben für die Teilnahme qualifiziert. In einem Parcours in der Darmstädter Innenstadt, stellten sie ihr Können im Sanitätsdienst und der Ersten Hilfe unter Beweis.
In zwölf dramatisch echt nachgestellten Unfallsituationen - vom überschlagenen Auto bis zur explodierten Paketbombe - ermittelten Schiedsrichter die besten Mannschaften. Geschminkte und schauspielernde Mimen machten den Rettern das Helfen schwer. Insgesamt waren über 600 Rotkreuzhelfer und Helferinnen am Wettbewerb beteiligt.
Foto: Deutschlands bester Lebensretter 2008 in Begleitung der „DRK-Punkerin“ – eine Hommage an die vier auffälligen Modelle der aktuellen Kampagne „Helfen steht jedem gut – Mach mit!“

Die Mannschaft aus Sachsen-Anhalt (Halle) ist Sieger des 49. Bundeswettbwerbes in Erster Hilfe. Foto: Margitta Zimmermann
48. Bundeswettbewerb der Bereitschaften
48. Bundeswettbewerb der Bereitschaften am 22. September in Meersburg: 18 Mannschaften aus ganz Deutschland kämpften an zehn lebensechten Unfallsituationen um den Titel als „Bestes Lebensretter-
Team Deutschlands“.
Gewonnen haben schließlich fünf Männer und eine Frau aus dem DRK-Kreisverband Darmstadt-Stadt in Hessen. Sie qualifizierten sich damit zur Teilnahme am Europäischen Wettbewerb in Erster Hilfe (FACE) 2008 in Liverpool/England.
Fahrradunfälle und Schiedsrichter
108 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer aus 18 DRK-Landesverbänden hatten sich in lokalen und regionalen Wettbewerben für die Teilnahme qualifiziert. In zehn dramatisch echt nachgestellten Unfallsituationen – vom Fahrradunfall bis zu kollidierten Segelbooten - ermittelten Schiedsrichter die besten Mannschaften. Geschminkte und schauspielernde Mimen machten den Rettern das Helfen schwer. Insgesamt waren über 600 Rotkreuzhelfer und Helferinnen am Wettbewerb beteiligt.
Begrüßung durch das Präsidium
Begrüßt vom DRK-Vizepräsidenten Dr. Volkmar Schön und Bundesarzt Dr. Karl Demmer starteten die jeweils aus sechs Helfern bestehenden Gruppen um neun Uhr an den zehn Stationen des Parcours. Der „Wettbewerb der kurzen Wege“ erstreckte sich von der Meersburger Unterstadt hinauf in die Oberstadt – kaum einmal waren die Stationen weiter als 100 Meter voneinander entfernt. Besonders spannende Szenarien für die Teilnehmer als auch für die Zuschauer gab es am „Alten Schloss“, an der Volksbank und am ehemaligen Bundesbahnhafen. Die Sieger wurden dann am Samstagabend im Festzelt geehrt.
Fast wie im richtigen Leben: Die Unfalldarstellung
Die vielen Bodensee-Touristen im malerischen Meersburg machten große Augen angesichts der eindrucksvollen und realistischen Darstellung der einzelnen Stationen. Einigen Passanten raubte die Szenerie geradezu den Atem: Vor der Volksbank war ein PKW in eine Touristengruppe gefahren. Eine Puppe war als Leiche präpariert, eine Mimin spielte spektakulär die zwar unverletzte aber unter Schock stehende Angehörige. Ein Verletzter lag quer auf der zertrümmerten Windschutzscheibe; auch der Fahrer war verletzt.
Die Station erwies sich jedoch nicht nur für die Passanten, sondern für die Wettbewerbs-Teams als echte Nerven- und Nagelprobe. Hier wurde deutlich, dass es sich um Deutsche Meisterschaften handelte.
Brandopfer, Wespenstich und ein Schwergewicht
Die Meersburger Burg mit ihren alten Kanonen war Schauplatz eines Szenarios, bei dem sich zwei Arbeiter schwere Brandverletzungen zuzogen, als sie mit Schwarzpulver hantierten und daraufhin von der Feuerwehr gerettet werden mussten. Im Laufe der Personenrettung kollabierte schließlich noch ein Atemschutzträger der Feuerwehr.
Ein ums andere Mal gehörig ins Schwitzen brachte andernorts eine steile Treppe. Über diese Treppe galt es, drei Patienten in der richtigen Reihenfolge zum Abtransport in einen 4-Trage-Wagen einzuladen. Einer der „Patienten“ wog weit über 100 kg.
Mit einer Wespe begann das Unheil einige Meter weiter: Sie stach einen Arbeiter, der darauf hin von der Leiter fiel, auf der er mit einer Bohrmaschine im Mauerwerk hantierte. Die Leiter begrub einen Kollegen unter sich und herabstürzendes Mauerwerk verletzte einen weiteren Kollegen.
Spektakel am Rande des schwäbischen Meeres
An der idyllischen Uferpromenade und am Anleger der Ausflugsschiffe hatten die Teams drei Stationen zu absolvieren:
Bei einem Fahrradunfall war einer der Verletzten jenseits einer Mauer und, nur schwer zu entdecken und schwer zu behandeln, erst kurz vor dem Wasser auf einer Treppe zu liegen gekommen.
50 Meter weiter hatten die Mimen die Lacher des Publikums auf ihrer Seite: Sie spielten drei volltrunkene Angler. Einem hatte sich den Angelhaken in die Backe gebohrt, einer war ins Wasser gefallen, der dritte nervte die Helfer und klopfte Sprüche, dass sich die Balken bogen. Für das Publikum eine große Gaudi – für die Helfer jede Menge Stress.
Schließlich galt es an der Hafen-Station noch zwei von der DLRG geborgene Opfer eines Segelboot-Zusammenstoßes zu bergen und zu versorgen.
Der Wettbewerb wurde komplettiert durch Aufgaben zu Technik und Sicherheit, Einzelaufgaben zur Ersten Hilfe und zur Erste-Hilfe-Theorie.
Sieger und Platzierte
Gesiegt hat am Ende die Rotkreuz-Mannschaft des DRK-Arheilgen aus Darmstadt / Hessen. Sie vertritt damit im nächsten Jahr das Deutsche Rote Kreuz beim Europäischen Wettbewerb für Erste Hilfe in Liverpool. Zweiter wurde das Team aus Sachsen, gefolgt von der Gruppe aus dem LV Oldenburg.
Die vollständige Ergebnisliste finden Sie hier.
Gelungener Rahmen
Umrahmt wurde der Wettbewerb bei prächtigem Sommerwetter in der Kulisse des Städtchens am Bodensee von Präsentationen des Roten Kreuzes: Der Kreisverband stellte seine sozialen Angebote vor und Rettungshunde zeigten ihre Fähigkeiten. Passanten und Zuschauer konnten Rettungsfahrzeuge besichtigen, kostenlos Blutdruck und Blutzuckerwerte überprüfen lassen. Kinder ließen in einer „Kuscheltierklinik“ die kleinen Lieblinge versorgen.
Die Organisation hatte in monatelanger Vorarbeit der Kreisverband Bodenseekreis übernommen.
Die Zusammenarbeit mit der Stadt, der Feuerwehr und der DLRG bei der Vorbereitung war laut Kreisgeschäftsführerin Rosemarie Schneider „einfach phantastisch“. „Mit so guten Kooperationspartnern konnte diese Veranstaltung nur ein Erfolg werden“. So war es dann auch, was alle Teilnehmer und Gäste beim abendlichen Abschluss im Festzelt auch bestätigten.
Der Text wurde uns freundlicherweise von Udo Bangerter (Pressesprecher Baden-Württemberg) überlassen

Die Mannschaft aus Sachsen-Anhalt (Dessau) belegte den achten Platz.
Schweres Busunglück auf der A14
Am Mittag des 18. Juni hat sich auf der Autobahn A14 zwischen Plötzkau und Könnern, Fahrtrichtung Halle, ein schwerer Busunfall ereignet. Zur Unterstützung bei der Bewältigung der Folgen des Unglücks wurden zusätzlich zum regulären Rettungsdienst weitere Einsatzkräfte des Deutschen Roten Kreuzes hinzugezogen. Zur Erstversorgung standen 2 Rettungswagen (RTW) des Rettungsdienstes Bernburg (BBG) und ein RTW des Rettungsdienstes Stassfurt-Aschersleben (SFT-ASL) zur Verfügung.
Zusätzlich waren ab 14.00 Uhr 3 RTW mit 8 Rettungsassistenten/ Rettungssanitätern (RA/RS) aus STF-ASL im Einsatz. Die Alarmierung des Sanitätszuges (SAN-Zug) STF-ASL erfolgte 14.00 Uhr. Er war ab 14.45 Uhr mit 4x 4-Tragen Krankentransportwagen(KTW), 12 Sanitätern + OA Dr. Kalisch als Leitendem Notarzt und Organisationsleiter (Ltr. NA u. Orgl.) vor Ort. Die SAN-Gruppe BBG war ab 14.30 Uhr mit 2 Mannschaftstransportwagen(MTW) und 1 Großraumkrankentransportwagen (GKTW) mit 16 Sanitätern im Einsatz. Vom DRK-Kreisverband Schönebeck waren ab diesem Zeitpunkt der SAN-Zug und der Betreuungszug mit 12 Helfern u Gerätewagen mit Hänger im Einsatz. Von 21.00 Uhr - 02.00 Uhr übernahm die Betreuungsgruppe des DRK-Kreisverbandes Bernburg die Betreuung und Versorgung.
Ronny Beier vom DRK-Kreisverband Bernburg war auch dabei. Die
SuperIllu hat Ihn zu seiner Erfahrung befragt.
Landeswettbewerb der DRK-Katastrophenschutzeinheiten in Güntersberge
Bereits zum 15. Mal fand am 9. Juni der DRK-Landeswettbewerb der Bereitschaften statt. Bei diesem Erste-Hilfe-Wettbewerb übten am Samstag rund 200 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer aus den Katastrophenschutzbereitschaften der DRK-Kreisverbände des Landesverbandes Sachsen- Anhalt in Güntersberge ihr Wissen und Können.
Die 14 Mannschaften absolvierten einen in Theorie- und Praxisteil gegliederten und insgesamt neun Stationen umfassenden Wettbewerbskurs. Die Nachgestellten Szenerien reichten von einem Verkehrsunfall mit Kind über den Kreislaufkollaps einer älteren Dame und dem Herzversagen eines Drogensüchtigen bis hin zu einem Brandunfall mit vielen Verletzten.
Vom hohen Ausbildungsstand der Teilnehmer konnten sich in Güntersberge auch die Gäste, unter anderem Landrat Martin Skiebe und der Präsident des DRK-Landesverbandes Roland Halang überzeugen.
Als erfolgreichste Mannschaft bei der Beantwortung der Fragen des Theorieteils und bei der schnellen und fachgerechten Versorgung von Unfallopfern in den realistisch nachgestellten Notsituationen, erwies sich mit einem Gesamtergebnis von 9.695 Punkten, die Mannschaft des DRK Kreisverbandes Dessau Sie konnte sich am Ende einen äußerst knappen Vorsprung von fünf Punkten vor dem Zweitplatzierten erarbeiten und wird Sachsen-Anhalt auf dem im September stattfinden Bundeswettbewerb in Meersburg am Bodensee vertreten.
Auf den Plätzen zwei und drei folgten überraschend Mannschaften der DRK-Wasserwacht. Zweiter wurde die erste Mannschaft der Wasserwacht Halle und dritter die Mannschaft der Wasserwacht Sangerhausen.
Die gesamte Ergebnissliste mit allen Mannschaften und Punkten finden Sie hier.
Eine Beschreibung der Stationen finden Sie hier.
Wie sind die Kat-Schutz-Bereitschaften des DRK-Sachsen-Anhalt strukturiert? Hier finden Sie die Antwort.
Busunglück auf der A9
Im Landkreis Weißenfels, ereignete sich auf der BAB 9 am 01.06.2007 ein Busunfall mit 23 Verletzten, davon 4 Schwerverletzten. Rettungsdienste der Landkreise Merseburg / Querfurt, Weißenfels und des Burgenlandkreises waren im Einsatz.
Gleichzeitig kam die Schnelleinsatzgruppe des DRK Kreisverbandes Weißenfels e.V. zum Einsatz. Die Schnelleinsatzgruppe konnte eine sehr schnelle Hilfsfrist einhalten. Die Schnelleinsatzgruppe des DRK Kreisverbandes Weißenfels e.V. bewährt sich seit Ihrer Aufstellung im Jahr 2002 bei vielen Unglücksfällen, sie wird regelmäßig von der Leitstelle Weißenfels und jetzt von der Leitstelle Burgenland im Rahmen der täglichen allgemeinen Gefahrenabwehr eingesetzt. In der SEG sind Einsatzkräfte mit der Fachausbildung Rettungshelfer, Rettungssanitäter und Rettungsassistent tätig, einige Mitglieder verfügen über eine Sanitätsausbildung. Alle Mitglieder der SEG sind Mitglieder der Bereitschaft Weißenfels, arbeiten zum Teil auch im Rettungsdienst und führen ihre Einsätze ehrenamtlich durch.

Vorbereitung auf die Katastrophe
Im Spätsommer 2002 stand Deutschland vor eine der größten Katastrophen der Nachkriegszeit. Flüsse traten durch dauerhaften Regen über die Ufer und begruben ganze Landstriche unter Wasser und Schlamm. Viele Betroffene schwebten in Lebensgefahr oder verloren ihr ganzes Hab und Gut.
Tausende ehrenamtliche Helfer des Deutschen Roten Kreuzes stellten sich dieser schweren Bewährungsprobe und halfen wo sie nur konnten. Viele Spender unterstützten dabei ihre Arbeit und machten eine schnelle Hilfe möglich. Der größte Teil der Spenden wurde für Hilfsaktionen benötigt um entstandenen Schaden zu mildern.
Ein geringer Teil des Geldes, der nicht für aktive Hilfe benötigt wurde, hat nun den Helfern des Roten Kreuzes ermöglicht auf solche Ernstfälle besser vorbereitet zu sein. An drei Seminarwochenenden wurden unter dem Thema „Ausbildung- und Trainingsmaßnahmen von Führungskräften und Stabspersonal des DRK- Landesverbandes Sachsen- Anhalt und der DRK- Kreisverbände“ vor allem ehren- und hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die bisher weniger mit Stabsarbeit und Katastrophenschutz vertraut waren, geschult um im Ernstfall schnell und kompetent zu reagieren.
Durch das Training erhofft sich das Rote Kreuz die Weiterentwicklung der Stabsinfrastrukturen in den DRK Landesverbänden, sowie die Verbesserung der Führungsfähigkeit und Kommunikation in Katastrophenlagen und Großeinsätzen.