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Presseinformation
Halle (Saale), 11. August 2009
PM 34/09
Nach der Serie von schweren Badeunfällen:
Wasserwacht bittet um Vorsicht beim Baden und Schwimmen
Nach den beiden tödlichen Badeunfällen vom vergangenen Freitag bittet die Wasserwacht besonders um Vorsicht beim Baden an unbewachten und nicht freigegebenen Gewässern.
Am Freitag ertrank in Barby im Salzlandkreis ein elfjähriges Mädchen in einem Kiessee. Ebenfalls am Freitag konnte in einem Magdeburger Freibad ein 69-jähriger Mann nur noch tot aus dem Wasser geborgen werden.
Wieland Kunze, Referent für die Wasserwacht beim Landesverband des Deutschen Roten Kreuzes (DRK): „Besonders der Badeunfall des Mädchens macht eindringlich darauf aufmerksam, im Wasser besonders aufmerksam zu sein und die Gefährlichkeit der Badegewässer mit einzukalkulieren."
„Besondere Vorsicht ist an Baggerseen und Kiesgruben geboten. Hier lauerten viele Gefahren unter Wasser, die von oben nicht wahrgenommen werden können: alte Maschinen, Seile oder illegal entsorgter Müll. An manchen Stellen drohen Hangabrutsche. Auch änderten sich Wassertemperatur, Bewuchs, Tiefe und Uferformation regelmäßig und drastisch. Wenige Meter vom Ufer weg herrschten oft "eisige" Wassertemperaturen. Das alles kann auch geübten Schwimmern gefährlich werden.“
Die rund 1.800 Rettungsschwimmer der Wasserwacht betreuen ehrenamtlich in Sachsen-Anhalt 52 Rettungsstationen an Badegewässern und in Schwimmbädern. Mit Beginn des Schuljahres bieten sie auch wieder in vielen Orten Schwimmunterricht an.
Mehr Informationen über die Arbeit der Wasserwacht in Sachsen-Anhalt und einige Badetipps erhalten auf www.sachsen-anhalt.drk.de.
Dirk Rohra
Pressesprecher
DRK Landesverband Sachsen-Anhalt e.V.
Referat Öffentlichkeitsarbeit & Kommunikation
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