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Presseinformation
Halle (Saale), 24. August 2009
PM 37/09
Deutsches Rotes Kreuz besorgt über angekündigte Kürzungen bei ambulanten Beratungs- und Behandlungsstellen für Suchtkranke
Anstatt, wie bisher mit 100%, sollen die Beratungsstellen in diesem Jahr nur noch mit 90% gefördert werden. Das Gesundheitsministerium hat eine 100%-ige Förderung für das laufende Jahr ausgeschlossen.
Rainer Kleibs, Geschäftsführer des Landesverbandes des Deutschen Roten Kreuzes (DRK): “Das bedeutet, dass die Beratungsstellen spätestens im November kein Geld mehr für ihre Tätigkeit haben. Die Einrichtungen können aber nicht einfach schließen. Die Klienten benötigen nun einmal weiterhin Betreuung und Unterstützung und die Kosten lösen sich auch nicht einfach von Heute auf Morgen in Luft auf.“
„Die Kürzungen des Ministeriums werden demzufolge voll von Trägern der Einrichtungen übernommen werden müssen. Angesichts der angespannten Lage im sozialen Bereich wird das zu einem Problem, das von Trägern nur sehr schwer abzufangen sein wird“ sagt Kleibs.
Das DRK fordert das Land deshalb auf, die Finanzierung der Suchtberatung für das laufende Jahr sicherzustellen
Das Deutsche Rote Kreuz betreibt fünf ambulanten Beratungs- und Behandlungsstellen für Suchtkranke in Sachsen-Anhalt. Im gesamten Land gibt es 28 Drogen- und Suchberatungsstellen der Wohlfahrtsverbände.
Dirk Rohra
Pressesprecher
DRK Landesverband Sachsen-Anhalt e.V.
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