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Presseinformation
Halle (Saale), 05. Dezember 2009
PM 49/09
Tag des Ehrenamtes: Ehrenmedaille des Deutschen Roten Kreuzes an Ehrenamtliche aus Sachsen-Anhalt verliehen
Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) in Sachsen-Anhalt hat am heutigen Tag des Ehrenamtes zehn besonders verdienstvolle Ehrenamtliche ausgezeichnet.
Präsident Halang überreichte die höchste Auszeichnung des Roten Kreuzes in Sachsen-Anhalt, die „Ehrenmedaille des Präsidenten des DRK Landesverbandes Sachsen-Anhalt e.V.“, auf der Landesversammlung des Deutschen Roten Kreuzes, die heute in Güsten stattfand. Damit würdigte er das teilweise jahrzehntelange Engagement der Ausgezeichneten im Ehrenamt.
„Wir können als Rotes Kreuz unsere Aufgaben nur erfüllen, wenn wir von engagierten Mitarbeitern und Ehrenamtlichen dabei unterstützt werden. Die Heute ausgezeichneten sind deshalb ein Vorbild für alle Rotkreuz-Mitglieder. Ihnen meinen herzlichen Dank.“ so Roland Halang. Und weiter: “So unterschiedlich die Biografien unserer Ehrenamtlichen auch sind, alle diese Menschen haben eines gemeinsam: Sie setzen sich für diejenigen ein, die in unserer Gesellschaft Hilfe benötigen..“
Siehe auch unsere Pressemitteilung zur Landesversammlung (DRK PM 4809) vom 02.12., nachzulesen unter www.sachsen-anhalt.drk.de/drk_pm4809.html.
Träger der Ehrenmedaille des Präsidenten des DRK-Landesverbandes Sachsen-Anhalt ausgezeichnet zur 19. Landesversammlung des Deutschen Roten Kreuzes am 5. Dezember 2009:
Regina Raab, Naumburg
Regina Raab (geb. 1948) ist seit der Übernahme der Kindertagesstätte „Zwergenland“ durch das Rote Kreuz im Jahr 1995 Erzieherin in Naumburg. Mit dem Start des Familienbildungsprogramms „Elan“ im Jahr 2006 hat sich Regina Raab diesem sofort ehrenamtlich gewidmet. Sie organisierte die örtlichen Veranstaltungen, suchte Sponsoren und stellte das Programm zum Beispiel auf dem Landesfamilientag vor. Diesem Engagement ist es zu verdanken, dass die Umsetzung des Programms im Kreisverband ein voller Erfolg und für alle Beteiligten ein unvergessliches Erlebnis geworden ist.
Edelgart Brecht, Hohendodeleben
Edelgard Brecht (geb. 1948) ist ist seit 1997 Mitglied im Deutschen Roten Kreuz und leitet seit mehreren Jahren den DRK-Ortsverein sowie die Begegnungsstätte des Roten Kreuzes in Hohendodeleben mit sehr hohem ehrenamtlichen Engagement. Dank dieses Engagements kann die Begegnungsstätte viele Aktivitäten für Kinder und Jugendlich anbieten. Plattsprechen, der Schulsanitätsdienst und eine Theatergruppe sind nur einige Beispiele der vielfältigen Angebote, die durch ihr aktives Wirken möglich geworden sind. Durch ihr Engagement ist der Ortsverein und die Begegnungsstätte voll im Dorfgeschehen integriert.
Waltraud Sauer, Eilsleben
Waltraud Sauer (geb. 1948) ist seit 1960 Mitglied im Deutschen Roten Kreuz. Seit mehr als 35 Jahren leitet sie die Geschicke des DRK-Ortsvereins Eilsleben als Vorsitzende. Dabei ist sie immer auch in die aktive Arbeit des Ortsvereins integriert. Sie organisiert zum Beispiel die Blutspendetermine im Ort und ist bei der jährlichen Weihnachtsspendenaktion aktiv. Besonders hervorzuheben ist ihr Engagement bei der Unterstützung des Seniorenbegegnungsstätte sowie bei der Gewinnung von Sponsoren. Die Stärkung des Roten Kreuzes in der Region ist zum großen Teil ihrem aktiven Wirken zu verdanken.
Andreas Hoffmann, Halle
Andreas Hoffmann (geb. 1973) ist seit 1994 Zugführer des DRK-Betreuungszuges im Zivil- und Katastrophenschutz der Stadt Halle. Seiner ehrenamtlichen engagierten Arbeit ist es zu verdanken, dass sich der Betreuungszug bei einer Vielzahl von Einsätzen, Übungen und Ausbildungsmaßnahmen über die Grenzen des Stadt hinaus große Anerkennung erworben hat. Über das normale Maß hinaus leistet er eine sehr engagierte Arbeit und ist für Gruppenführer und Helfer seines Zuges stets Vorbild.
Wolfgang Schökel, Wernigerode
Wolfgang Schökel (geb. 1937) ist seit 1953 Mitglied im Deutschen Roten Kreuz. Gleichzeitig wurde er Mitglied im damaligen Bergrettungsdienst der DDR. Von 1976 bis 1984 übernahm er die Leitung der Bergunfallgruppe Wernigerode.1984 wurde er in die Zentrale Fachkommission des Bergunfalldienstes berufen, deren Vorsitzender er Ende der 80er Jahre wurde. Seit der Wiedervereinigung ist er bis zum heutigen Tag aktives Mitglied der DRK-Bergwachtbereitschaft Wernigerode. Seit mehreren Jahren ist er in der Bergwachtlandesleitung und auf Bundesebene mit der Bearbeitung der Berwachthistorie tätig. Wolfgang Schökel kann man mit Fug und Recht als Urgestein der Bergrettungsarbeit im Harz bezeichnen. Ohne ihn wäre die Bereitschaft Wernigerode sicherlich nicht ihren erfolgreichen Entwicklungsweg gegangen.
Siegfried Helder, Zeitz
Siegfried Helder (geb. 1942) ist seit 1956 aktives Mitglied im Deutschen Roten Kreuz. Als Rettungsschwimmer, Ausbilder und Kreisleiter der DRK-Wasserwacht war er maßgeblich an der Entwicklung des Wasserrettungsdienstes in Zeitz beteiligt. Im Jahr 1990 erwarb er den Lehrschein Retten und schaffte es, dass weitere Mitglieder seinem Vorbild folgten. Seit geraumer Zeit setzt er sich für die Senioren in der Region ein und bietet einmal die Woche Wassergymnastik an. Im März dieses Jahres organisierte er die 18. Landesmeisterschaft der Wasserwachtjugend in Zeitz, die zu einem vollen Erfolg wurde. Siegfried Helder hat während seiner langjährigen ehrenamtlichen Tätigkeit oft seine privaten Interessen in den Hintergrund gestellt um bei der Aufgabenerfüllung für das Deutsche Rote Kreuz aktiv zu sein. Dank seiner Hilfe ist die Wasserwacht eine starke Gemeinschaft in der Region und damit ein Aushängeschild im Land.
Wilfried Mänz, Halberstadt
Wilfried Mänz ist seit 1964 Mitglied im Deutschen Roten Kreuz. Seit dieser Zeit ist er aktiver Rettungsschwimmer in Halberstadt und in der Partnergemeinde Ahrenshoop. Mit der Wiedervereinigung hat er die Leitung der DRK-Wasserwacht im Kreis übernommen. Er hat es in seiner Tätigkeit immer verstanden die Tätigkeit in der Wasserwacht auch nach außen hin aktiv zu unterstützen. Immer war er zur Stelle, wenn ein Rettungsschwimmer seinen Einsatz nicht durchführen konnte oder er kurzfristig Ersatz beschaffen musste. Sein Verdienst ist es auch, dass die Zusammenarbeit mit den Quedlinburger Rettungsschwimmern immer gut funktioniert hat. Wilfried Mänz ist, seit die Landesmeisterschaften der Wasserwacht durchgeführt werden, immer als aktiver Schiedsrichter dabei.
Herta Steponat, Halle
Herta Steponat ist seit 1966 aktiv als Rettungsschwimmerin im Deutschen Roten Kreuz tätig. Sie hat in all den Jahren unzählige freiwillige Stunden für die Aus- und Weiterbildung sowie die Einsatztätigkeit in der Wasserwacht geleistet. Herta Steponat war Mitglied in der Bezirkskommision Wasserrettungsdienst im Bezirksverband Halle. Nach der Wiedervereinigung kam sie zur Wasserwacht Halle und war hier besonders aktiv bei Großveranstaltungen und Wettbewerben im Kreis und Landesverband. Auf Landesebene ist sie heute noch bei Landeswettbewerben in verantwortlicher Funktion tätig. Ihr Fachwissen wird ebenso geschätzt wie die Gabe es auch an jüngere weiterzugeben.
Torsten Stein, Bernburg
Torsten Stein (geb. 1976) engagiert sich seit vielen Jahren ehrenamtlich im Deutschen Roten Kreuz. Er ist im Betreuungsdienst und im Funktrupp des Roten Kreuzes in Bernburg tätig. Im Jahr 2004 wurde er durch die Landesleitung der Bereitschaften zum ehrenamtlichen Fachberater für Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation berufen. Seit dieser Zeit bemüht er sich, die Arbeit der Landesleitung in diesem Bereich zu unterstützen. Sowohl auf Kreis- als auch auf Landesebene ist er ein verlässlicher Ansprechpartner.
Rainer Freche, Gröningen
Rainer Freche (geb. 1944) ist seit 1964 Mitglied im Deutschen Roten Kreuz. Seit 25 Jahren ist er Vorstandsvorsitzender des DRK-Kreisverbandes Oschersleben. Rainer Freche hat sich besondere Verdienste um den Erhalt des Kreisverbandes und seiner Strukturen erworben. In hervorragender Weise und mit überdurchschnittlichem Einsatz unterstützt er die Rotkreuzarbeit. Besonders seien die Gespräche zur Fusion mit dem Kreisverband Ohrekreis genannt. Dabei hat er oft seine persönlichen Belange im Interesse des Deutschen Roten Kreuzes zurückgestellt. Rainer Freche ist seit dem 1. Oktober im Ruhestand und steht dem Roten Kreuz in Oschersleben weiterhin mit Rat und Tat zur Seite.
Hinweis an Redaktionen: Die DRK-Pressestelle vermittelt gerne den Kontakt zu den Ausgezeichneten.
Hintergrund:
Der 5. Dezember ist der Internationale Tag des Ehrenamtes. Er wurde 1985 von der UN beschlossen und wird seit 1986 jährlich begangen, um ehrenamtliches Engagement anzuerkennen und zu fördern.
Im Deutschen Roten Kreuz in Sachsen-Anhalt sind über 4.500 aktive Mitglieder in den Rotkreuz-Gemeinschaften des Katastrophenschutzes, der Berg- und Wasserwacht, des Jugendrotkreuzes sowie in der Wohlfahrts- und Sozialarbeit ehrenamtlich tätig, darunter viele Kinder und junge Menschen zwischen 6 und 27 Jahren. Hinzu kommen viele freiwillige Helfer, die zwar nicht Mitglied im Roten Kreuz sind, sich aber mit ihrer Zeit in sozialen Einrichtungen wie Kleiderkammern, Tafeln oder Begegnungsstätten engagieren.
Mehr zum Ehrenamt im Deutschen Roten Kreuz unter www.drk.de/ueber-uns/aktiv-helfen-beim-drk.html.
Dirk Rohra
Pressesprecher
DRK Landesverband Sachsen-Anhalt e.V.
Referat Öffentlichkeitsarbeit & Kommunikation
Rudolf-Breitscheid-Str. 6
06110 Halle/Saale
Tel. 0345 500 85 34
Mob. 0178 730 47 34
Fax: 0345 202 31 41
dirk.rohra@sachsen-anhalt.drk.de
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