Badetips der DRK-Wasserwacht
 

Die Zahl der Badeunfälle machen eindringlich darauf aufmerksam im Wasser besonders Aufmerksam zu sein, die eigenen Kräfte nicht zu überschätzen und vorhandene Gesundheitsrisiken beim Schwimmen einzukalkulieren.
Besondere Vorsicht ist an Baggerseen und Kiesgruben geboten. Hier lauern viele Gefahren unter Wasser, die von oben nicht wahrgenommen werden können, alte Maschinen, Seile, illegal entsorgter Müll oder es drohen Hangabrutsche. Auch änderten sich Wassertemperatur, Gestalt, Tiefe und Uferformation regelmäßig und drastisch. Wenige Meter vom Ufer weg herrschen oft "eisige" Wassertemperaturen. Dort kann es auch für geübte Schwimmer gefährlich werden.

Durch Alkoholeinfluss und Selbstüberschätzung geraten Schwimmer häufig in Lebensgefahr. Am sichersten ist es, bewachte Badestellen aufzusuchen.

Kinder sollten übrigens keinesfalls ohne Aufsichtspersonen schwimmen gehen. Wenn kleine Kinder noch keine sicheren Schwimmer sind, sollte ein Erwachsener immer in Griffweite sein. Ein Kind kann sogar in einem 30 Zentimeter flachen Gartenteich ertrinken.

Jährlich ertrinken etwa 400 Menschen in Deutschland. Haufig schätzen Anwesende dabei die Situation falasch ein. Mehr dazu können Sie im Artikel "Wenn Ertrinken nicht nach Ertrinken aussieht" lesen.

Wasserwacht - Das Bild zeigt ein Kind bei einem Schwimmkurs der DRK-Wasserwacht.

Wasserwacht warnt vor Betreten von Eisflächen 

Andauernd tiefe Temperaturen lassen vielen Wasserflächen dünne Eisschichten entstehen. Die so entstandenen Flächen können aber noch viel zu dünn sein, um das Gewicht selbst eines kleinen Kindes zu tragen.

Die Wasserwacht warnt eindringlich vor dem leichtfertigen Betreten dieser Flächen. Für das sichere Begehen eines zugefrorenen Gewässers gilt, dass das Eis eine Mindestdicke von zwölf bis 15 Zentimeter haben muss.

Doch bergen selbst dickere Eisflächen noch Gefahren. Durch Strömungen, Einleitung von Abwasser, wechselnden Wasserstand und viele andere Gründe kann das Eis unterschiedliche Dicken aufweisen und dadurch plötzlich an unvermuteten Stellen nachgeben.

Die DRK-Wasserwacht bittet deshalb besonders Erwachsene mit gutem Beispiel voranzugehen und Kinder und Jugendliche über die Gefahren des Betretens von Eisflächen aufzuklären.

Ist doch jemand durch das Eis gebrochen, ist es wichtig, schnell Hilfe zu finden. Durch die tiefen Temperaturen und das kalte Wasser kann der Verunglückte extrem schnell auskühlen, verliert sein Koordinationsvermögen und schon nach wenigen Minuten das Bewusstsein. 

Mehr Informationen über und ein Spezial zur Eisrettung finden Sie auf www.wasserwacht-online.de.